Heute Bundestagswahl – morgen PiA-Politik-Treffen

Die Reform des PsychThG soll in Koalitionsverhandlungen berücksichtigt und in der kommenden Legislaturperiode umgesetzt werden! Denn nur eine gesetzliche Änderung, kann langfristig die Ausbeutung von angehenden PsychotherapeutInnen verhindern. Alle bisherigen Erfolge (geringfügige Erhöhungen der Vergütung in den Kliniken) sind willkürliche Entscheidungen und können jederzeit wieder zurück genommen werden. Außerdem haben viele Kliniken auf unseren Protest gar nicht reagiert und wir sind von einer angemessenen Bezahlung unserer Leistung während der praktischen Tätigkeit meilenweit entfernt.

Deshalb der Aufruf an alle: Beteiligt euch an der Wahl! Macht von euerm Wahlrecht Gebrauch und wählt die Partei, die am wahrscheinlichsten die Reformvorschläge umsetzen wird. Schwarz-Gelb hat es in der zu Ende gehenden Legislaturperiode versäumt. Wir hörten Versprechungen (die Bund-Länder-Arbeitsgruppe kümmert sich drum), aber dabei blieb es auch. SPD und Grüne zeigten in den vergangen Jahren Initiative. Aber würden sie die Reform umsetzen, wenn sie an die Macht kämen? Als Oppositionsparteien haben sie nur wenig Einfluss auf Gesetzesvorhaben, wie wir bisher erleben konnten.

Wir haben im Vorfeld der Wahl einige Abgeordnete auf die notwendige Reform aufmerksam gemacht. Hier können die Antworten nachgelesen werden:

http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Antworten_von_Abgeordneten/

Morgen findet das 4. PiA-Politik-Treffen in Berlin statt: http://piapolitik.de/
Es gibt 50 Anmeldungen, Gäste sind Vertreter der Bundespsychotherapeutenkammer und des Bundesgesundheitsministeriums. Im Programm stehen Vorträge, Diskussionen und Workshops. Wer nicht teilnehmen kann, sich aber trotzdem engagieren will, kann das Treffen über seine Facebook- oder Twitter-Stimme unterstützen:

http://thndr.it/1fNquKd