DPtV: Fachärztliche Berufsverbände verunglimpfen Psychotherapeuten

Deutsche PsychotherapeutenVereinigung DPtV:

Fachärztliche Berufsverbände verunglimpfen Psychotherapeuten

Mangelhaftes Wissen – Pressemitteilung 19/13

Berlin, 4. Dezember 2013. In einer vor Unwissenheit und Falschbehauptungen strotzenden Pressemitteilung „warnte“ gestern die ‚Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände’ (GFB) davor „ärztliche Leistungen in die Hände nicht-ärztlicher Berufe zu geben.“ Die von der GFB ausgesprochene Warnung vor der Substitution ärztlicher Leistungen wendet sich insbesondere gegen die Erweiterung der Befugnisse für Psychotherapeuten. Die Schlüsse, die die GFB aus den Vereinbarungen des Koalitionsvertrages zieht sind falsch, völlig unsachlich und zeigen eine erstaunliche Unkenntnis über die tatsächliche Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeuten und deren nachweislich erfolgreichen Therapiestrategien. „Haben Fachärzte das nötig und wieso kommt diese Warnung gerade jetzt, da die zukünftige Koalition das KV-System spalten will? Wäre es nicht viel sinnvoller, die einheitliche Interessenvertretung der Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten zu betonen? Ist die GFB an einer Spaltung interessiert? Oder steht die gerade neu formatierte GFB innerlich so unter Druck, dass solche fragwürdigen Aktionen notwendig werden?“ fragt Dipl.-Psych. Barbara Lubisch, Vorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV).

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