PiA machen Theater! Aktionsmonat im Juni!

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Aktionsmonat Juni und ein heißer Sommer mit vielen Veranstaltungen, Aktionen und Diskussionen rund um die Ausbildungsreform startet! Wenn Du in Deiner Stadt auch eine Aktion organisieren möchtest, schreibe an Ariadne vom bvvp und an info@piapolitik.de – Aktionsideen findet ihr hier: http://piapolitik.de/aktion-2014/

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Vergangene Aktionen im Juni:

  • BERLIN: Mittwoch, 25. Juni 2014 vor dem Auditorium des Grimme-Zentrums (HU-UB): STOPP: PiA nicht vergessen!

Bei einer kleinen Aktion im Rahmen des Aktionsmonats Juni stellte die Protestgruppe PiA für gerechte Bedingungen! in Berlin reformrelevante Grundforderungen vor. Dazu wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 2. Fachtagung vor dem Eingang abgefangen und mit den PiA-Forderungen gebrieft. Diskutiere mit, was Du von den Forderungen hälst oder lade Sie dir als PDF herunter.

  • MÜNSTER: Mittwoch, 4. Juni 2014, 19 Uhr in der Stubengasse: „PiA machen Theater“

Mit einem pantomimischen Straßentheater machen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) überall in Deutschland auf ihre prekäre Situation aufmerksam – auch in Westfalen-Lippe.

Die PiA erbringen in den Kliniken vollwertige Leistungen in der Patientenversorgung – verantwortlich und überwiegend selbstständig. Für eine Vollzeitstelle gibt es vielerorts keine Vergütung oder höchstens eine Art Praktikantenentschädigung.

In der Protestaktion zeigt sich erneut die Kampfbereitschaft der angehenden PP und KJP. Vertreten sind neben Dr. Anne-Christin Kunstleben und Sandra Kunz vom DPtV Vorstand der Landesgruppe WL die gewählten PiA-Vertreter der hiesigen Ausbildungsgänge. Sie fordern angemessene Bezahlung der praktischen Tätigkeit und Masterniveau als Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung.

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  • HAMBURG: Mittwoch, 4. Juni um 18:30 Treffen bei Starbucks/Rathausmarkt – 19 Uhr Flashmob II Rathausmarkt

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  • TRIER: Mittwoch, 4. Juni von 18 bis 19 Uhr: Motto „Ihr sitzt auf der Couch, wir auf der Straße!“ von 18 bis 19 Uhr  – Wann? 18 bis 19 Uhr Wo? KornmarktWie könnt ihr uns helfen? – Alle kommen und sich um unsere Couch, die wir aufstellen werden, auf den Boden setzen. Was ihr mitbringen könnt: Alles was zum Thema passt (Banner, Plakate etc.).
    Mehr Info: https://www.facebook.com/events/398678236942065

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  • MARBURG: Mittwoch, 4. Juni Motto „Sie sitzen auf der Couch – wir auf der Straße“. Ab ca. 18:45 (um 19:00 Uhr beginnt die Aktion) zum Marktplatz zu kommen und mitdemonstrieren! Das Mitbringen von Transparenten etc. ist erwünscht!Liebe PiAs, am 04.06. sollen wieder deutschlandweit PiA-Protest-Aktionen stattfinden. Wir von der Fachschaft Psychologie wollen diesmal unter dem Motto „Sie sitzen auf der Couch – wir auf der Straße“ auch in Marburg eine Aktion veranstalten. Um dem Ganzen Substanz zu verleihen brauchen wir natürlich Eure Unterstützung. Daher möchten wir Euch einladen am 04.06. um ca. 18:45 (um 19:00 Uhr beginnt die Aktion) zum Marktplatz zu kommen und mitzudemonstrieren. Die Demo bleibt stationär. Im Wesentlichen wollen wir eine Brief-Aktion machen, bei der Briefe an den Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises geschrieben werden (siehe Anhang). Und es sollen Info-Flyer an Passanten verteilt werden. Das Mitbringen von Transparenten etc. ist erwünscht! Liebe Grüße, Eure Fachschaft Psychologie
  • WÜRZBURG, PiA wollen auch ein Stück vom Kuchen 

Aktionsbericht vom 01.06.2014

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Bericht von der Kölner Demo

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In Köln waren wir 150 bis 180 Leute!
Schade, dass nicht mehr bekommen sind. Aber Stimmung war gut, es war eine richtige Kundgebung mit Reden, Plakaten, Informieren der vorbeilaufenden Bevölkerung, und das alles bei herrlichem Wetter, wenn auch sehr kalt auf der zugingen Domplatte.
In Facebook haben wir Fotos reingestellt: Album #1, Album #2 & Album #3

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Bericht aus Bremen

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In Bremen waren wir 120 Leute :o). Herr Schrömgens von der Psychotherapeutenkammer war zu Beginn kurz anwesend und hat eine kurze Ansprache gehalten! Heute am frühen Mittag kam noch die offizielle Zusage, dass die Senatorin Frau Jürgens-Pieper uns empfängt und unsere „Forderungen“ entgegen nimmt. Tollerweise haben wir (wohl auch dank ver.di!!!) eine spontane Erlaubnis bekommen mit unserer Demo durch die Stadt zu ziehen und gemeinsam zum Übergabe Ort zu gehen. Die Senatorin hat sich sehr positiv geäußert und uns ihre Unterstützung zugesagt!

4. Aktionstag in Berlin: überwältigender Erfolg der Demonstration

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Der 4. Aktionstag startete um 10 Uhr mit einer Pressekonferenz, die vom VPP und DPtV organisiert wurde. Eingeladen waren PiA-Bundessprecher, 2 PiAs der Bewegung „PiA für gerechte Bedingungen!“, jeweils 1 Vertreterin der Verbände und ein Vertreter von ver.di. Die Pressekonferenz wurde gefilmt und dauerte ca. 45 Minuten.

Nachmittags sammelten sich die Demonstranten vor der Charité. Nachdem letzte Vorbereitungen für den Demozug getroffen waren – Rollen unter der Couch festgezurrt, Geschirr für die PiA-Sklaven montiert (s.u.) – startete die Demonstration gegen 14 Uhr. Die rund 450 (!!!!) Protestierenden verkündeten von Anfang an vehement und lautstark ihre Forderungen, unterstützt vom technisch gerüsteten ver.di-Mobil. Eine effektvolle Inszenierung war der Chefarzt im weißen Kittel auf der roten Couch, der PiA-Sklaven mit einer Peitsche zum schneller umsonst Arbeiten aufforderte. Ein lebhaftes und motivierendes Element des Protests waren Sprechchöre wie: „Arbeit mit Diplom – nicht ohne Lohn“, „PiA ohne Lohn, das ist ein Hohn“ und „Psychotherapeuten in Ausbeutung – nein.“ Adaptiert wurde auch der Spruch der CFMler zu „Rücken krumm, Taschen leer – Klinikleitung, danke sehr!“.

Die erste Zwischenkundgebung fand am Verwaltungsgebäude der Charité Platz. Eine Vertreterin des bvvp bekundete in ihrer Rede ihre Solidarität. Weitere Zwischenstationen waren der Marburger Bund, die FPD-Zentrale und das Gesundheitsministerium. Dort forderten die PiA: „Lieber Herr Bahr, mach die Reform wahr!“
Auf der Friedrichstraße und Unter den Linden erregten die PiA viel Aufmerksamkeit und informierten die Öffentlichkeit lautstark über ihre Situation. Die Stimmung war nach über 2 Stunden Demonstration in der Kälte immernoch hervorragend.
Um 17 Uhr kam der Protestzug dann am Bundestag an, wo alle mit dem Licht ihrer mitgebrachten Teelichter, Kerzen und Taschenlampen ein Zeichen setzten. Auch hier fehlte es nicht an aufmerksamkeitsschaffenden Lärm mit Sprechchören, Pfeiffen und anderen Lärminstrumenten. In der Abschlusskundgebung wurde mit viel Enthusiasmus zu weiterführendem Engagement aufgerufen.

Die PiA können sehr zufrieden und stolz auf diesen Aktionstag zurückschauen: Er war ein voller Erfolg! Solidarische Grüße an alle anderen Demonstrierenden im Bundesgebiet! Ihr seid spitze! Weiter so!

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Bilder der Pressekonferenz

Wiesbadener Demo ein voller Erfolg

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Aus ganz Hessen trafen sich über 250 Demonstranten um 14.00Uhr am Hauptbahnhof in Wiesbaden. Mit Bannern, Trillerpfeifen, Trommeln und Freud-Masken bestückt, zogen wir über die Hauptverkehrsader in Wiesbaden. Schlachtrufe wie „Keine Therapie für lau“ und „Null Euro Lohn – trotz Diplom“ schallten durch die Megaphone und zogen interessierte Passanten an. Von der Polizei tatkräftig unterstützt erreichten wir den Gutenbergplatz, Sitz der Landespsychotherapeutenkammer. Winkend und trommelnd wurden wir dort von Präsident Krieger vom Balkon aus begrüßt, der sich dann solidarisch zu uns Demonstranten gesellte. Über die Klopstockstraße zogen wir lautstark weiter. Am Sozialministerium angelangt lukte schon der ein oder andere Angestellte neugierig aus dem Fenster. Die Lautstärke erreichte ihren Höhepunkt, woraufhin Herr Osmers – Leiter der Abteilung Gesundheit im hessischen Sozialministerium – aus seinem Büro zu uns kam. Er lud zwei der Demo-Organisatoren und die PiA-Landessprecher Jona Iffland und Stuart Massey Skatulla zum Gespräch mit ihm ein. Dort zeigte er persönliches Verständnis für die Situation der PiA. In einer längeren Diskussion bekundete er sein Interesse daran, dass sich das PsychThG bald verändert und schlug einen zukünftigen Gesprächstermin vor. Er ermutigte uns, die Brisanz der öffentlichen Debatten um psychische Störungen wie Depression und Burnout zu nutzen, um auf die Überlastung der PiA aufmerksam zu machen. Die lauten Pfiffe und Rufe der Demonstranten schallten durch die dicken Wände des Sozialministeriums und begleiteten das Gespräch.
Währenddessen richteten sich Jens Ahäuser von verdi, Ariadne Sartorius von dem vhvp und Alfred Krieger vor der roten Therapie-Couch solidarisch an die Demonstranten. Gleichzeitig konnten sich die ausgehungerten PiA bei der Suppenküche stären und aufwärmen. Später berichteten einige PiA über ihre persönliche Situation. Im PiA-Quiz traten zwei PiA gegen Freud an und sahen den nackten Zahlen der PiA-Wirklichkeit ins Gesicht. Mit seiner Mindestgehaltvorstellung für PiA lag Freud leider gnadenlos daneben. Er hätte sich wohl für seine entfernten Ur-Enkel mehr gewünscht. Vielleicht hätte er auch eine Postkarte an den Bundesgesundheitsminister geschrieben, sowie viele Demonstranten heute in Hessen. Wie in allen anderen Demo-Städten entstand auch ein Bild der letzten Hemden, die PiA für ihre Ausbildung hergeben. Um auch im Dunkeln auf uns aufmerskam zu machen endete die Demo mit einer Lichteraktion – solidarisch mit den Berliner Demonstranten.

Fazit: die hessischen PiA haben gezeigt, dass es trotz bereits vorhandener guter Ansätze dringend weiteren Handlungsbedarf gibt und sie sich weiter aktiv engagieren werden!

Presse:

heute: Frankfurter Rundschau
morgen: Rüsselsheimer Echo

Insgesamt hat die Demo in Wiesbaden die Erwartungen aller übertroffen!
Wir sind gespannt auf die Berichte aus weiteren Städten.
Solidarische Grüße!

3. Streiktag in Berlin – Versammlung vor der Charité Mitte

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Heute am 3. Streiktag versammelten sich die Berliner PiA vor der Charité. Sie spannten wieder die Wäscheleine, hingen ihre letzten und die allerletzten Hemden dran, zeigten mit Plakaten und Transparenten der Klinik die rote Karte und hielten bei lausigem Wetter Kundgebungen ab. Nebenan trafen sich die CFMler. Auch sie hielten Kundgebungen und teilten mit, dass nach 3 Monaten Dauerstreik die Charité mit einem Mindestlohn von 8,50 € einlenkt habe. Morgen, Donnerstag, wird mit einer Urabstimmung entschieden werden, ob der Streik beendet wird. Gegen 11 Uhr hielt Gregor Gysi eine Rede – er verurteilte Unternehmen, die billige Löhne erzwingen, er kritisierte die Bundes- und Landesregierung, die den Trend zu Niedriglöhnen fördere – einschließlich seiner eigenen Partei. Nach der Rede spielte eine Blaskapelle und die PiA bekamen die Gelegenheit, per Lautsprecher an die Demo morgen zu erinnern und zur Teilnahme einzuladen. Es war ein lausig kaltes Wetter und als es nachmittags anfing zu regnen, entschieden sich die PiA, alles einzupacken und die Kräfte für die Demo zu sammeln.

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2. Streiktag in Berlin – Resümee

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Heute versammelten sich ungefähr 50 PiA vor dem Auguste-Viktoria-Klinikum, um gegen prekäre Bedingungen während der Praktischen Tätigkeit zu protestieren. Genauso wie gestern wurden Hemden an eine Leine gehängt, um symbolisch darzustellen, dass PiA ihr letztes Hemd für die Ausbildung geben. Die Protestierenden schrieben in großen Lettern das Wort B-E-R-L-I-N auf die Hemden und gaben damit den Auftakt zur bundesweiten Hemden-Aktion, die später in einer Fotocollage dargestellt werden soll. Es fanden Kundgebungen statt, mit denen Erfahrungen, Organisatorisches und Hintergrundinfos zur Streik- und Demoplanung mitgeteilt wurden. Thematisiert wurde zudem ein inadäquater und fragwürdiger Umgang einer Klinikleitung mit der Streikankündigung. Einigen PiA wurden Sanktionen angedroht und sie gerieten unter enormen Druck. In einer anderen Klinik gab es eine positive Wendung, da die PiA ohne weitere Konsequenzen für die Streikwoche freigestellt wurden. Trotz Wind und Kälte entwickelte sich ein Klima von Solidarität und Zusammenhalt, sodass die nächsten Streiktage, insbesondere der Donnerstag, mit Spannung erwartet werden.

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Erster Berliner Protesttag voller Erfolg: viel Lärm und Solidarität

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Heute fand der Auftakt der Aktionswoche in Berlin statt, bei dem PiA ab 10 Uhr vor dem Auguste-Viktoria-Klinikum ihren Unmut über die Zustände in der Praktischen Tätigkeit bekundeten.

Unter dem Motto „Für meine Ausbildung gebe ich mein letztes Hemd.“ hängten PiA ihr selbiges auf eine an der Kreuzung aufgespannte Wäscheleine, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen. Rund 80 protestfreudige PiA beteiligten lautstark sich an der Auftaktdemonstration, die einmal um das Klinikgelände führte. Trillerpfeifen und Sprechchöre sorgten für gute Stimmung bei kalten Temperaturen.

Um 12.00 ging es dann weiter zur Charité, wo sich die PiA solidarisch mit den Streikenden vom Charité Facility Management (CFM) erklärten: Sie schlossen sich dem Protest vor der Aufsichtsratsitzung an, in der über die Zukunft der CFM- Beschäftigten entschieden werden sollte. In derselben Sitzung wurde auch das Anliegen der PiA unter Aktuelles auf die Tagesordnung gesetzt. Die PiA wurden vom CFM freudig begrüßt und sorgten mit 120 Leuten für lautstarke Verstärkung. Die PiA erklärten sich sodann in einer Rede solidarisch mit den CFMlern und erklärten ihnen ihre ebenfalls prekäre Lage.

Trotz zeitweisen Hagelschauern hielten die PiA tapfer die Stellung und bekundeten bis in den Nachmittag hinein ihr Anliegen.
Insgesamt war der erste Aktionstag mit insgesamt ca. 150 teilnehmenden PiA ein voller Erfolg! Weiter so!
Wir freuen uns auf die nächsten Tage.

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Berlin: Morgen Treffen CFM-Solikomitee & Forums Betrieb, Gewerkschaft und soziale Bewegung

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Die Berliner PiA solidarisieren sich mit den Streikenden der CFM und planen gegenseitige Besuche in der Streikwoche. Das Solikomitee der CFM nimmt an einer Veranstaltung des Forums Betrieb, Gewerkschaft und soziale Bewegung Berlin teil und hat uns eingeladen, dabei zu sein. – Bilder bei Facebook

http://cfmsolikomitee.wordpress.com

Forumstreffen am 29.11.2011, um 19.00 in der MedienGalerie, Dudenstr. 10, U-Bhf. Platz der Luftbrücke