Tarifverhandlungen für PiA in Baden-Württemberg erfolgreich

Video

Mehr Info auf den ver.di-Seiten und als Video beim SWR

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg) informiert:

Stuttgart, 6. Mai 2014 – Verhandlungsergebnis für Uniklinika erreicht

Nachdem die Arbeitgeber am vergangenen Freitag auf die von ver.di geplante Urabstimmung mit einem deutlich verbesserten Angebot reagiert hatten, gelang heute Nachmittag in Stuttgart der Durchbruch im Tarifkonflikt an den vier Uniklinika in Tübingen, Freiburg, Ulm und Heidelberg. Sollte die ver.di Tarifkommission am Abend in Stuttgart dem Verhandlungsergebnis zustimmen, sind Urabstimmung und unbefristete Streiks vom Tisch. Die Verhandlungskommission von ver.di hat dem Ergebnis einstimmig zugestimmt und empfiehlt der Tarifkommission die Annahme. Inhalt des vereinbarten Tarifpakets sind die Orientierung am Tarifabschluss im öffentlichen Dienst sowie die Tarifierung weiterer Kernforderungen von ver.di.

Günter Busch, ver.di Verhandlungsführer: „Am Schluss hat die Vernunft gesiegt. Das Volumen stimmt, die zentralen ver.di Forderungen sind erfüllt. Dafür waren wir bereit zu akzeptieren, dass nicht alle Regelungen sofort greifen.“

Vereinbart wurden heute Entgelterhöhung von drei Prozent, mindestens aber 90 Euro im Monat, ab dem 1. Mai 2014, eine zweite Erhöhung um 2,4 Prozent gibt es ab dem 1. April 2015 bei einer Gesamtlaufzeit von 25 Monaten.
Desweiteren wird der Fortbildungstag für alle ver.di Mitglieder in einen freien Tag umgewandelt.
Alle Beschäftigten erhalten ab 2015 30 Tage Urlaub, Auszubildende erhalten dann 28 Tage Urlaub (einen Tag mehr), außerdem wurde eine Übernahmeregelung vereinbart wie im öffentlichen Dienst sowie Steigerungen der Ausbildungsvergütung um 30 und 20 Euro in zwei Stufen jeweils zum 1. Mai 2014 und 1. April 2015.
Es wurde eine Prozessvereinbarung verabschiedet, mit dem Ziel, die Praxisanleitung der Auszubildenden auf den Stationen umzusetzen.

Mit der Tarifierung der Psychotherapeuten in Ausbildung ist es ver.di gelungen, einen großen Missstand endlich zu beseitigen. Sie erhalten nun als fertig examinierte Beschäftigte ein Gehalt von über 1.000 Euro und müssen nicht mehr ein ganzes Jahr umsonst arbeiten. 
Die Auszubildenden in der Physiotherapie, die bisher statt eine Vergütung zu erhalten für ihre Ausbildung bezahlen mussten, werden auch deutlich besser gestellt: Physiotherapie-Azubis müssen kein Schulgeld mehr bezahlen: Mit den Arbeitgebern zusammen werden Gespräche aufgenommen, um Regelungen zu erreichen, die ein Ausbildungsentgelt für sie möglich machen. Vereinbart wurde außerdem, dass Physiotherapie-Auszubildende, die jetzt im dritten Lehrjahr sind, eine Einmalzahlung von 2.000 Euro erhalten. Für die anderen wird die Frage der Vergütung in der nächsten Tarifrunde wieder aufgenommen.

Am Abend berät die ver.di Tarifkommission in Stuttgart über das Tarifergebnis. Bei einer Zustimmung entfällt die ab morgen geplante Urabstimmung. ver.di wird in den nächsten Wochen eine aufsuchende Mitgliederbefragung über das Ergebnis durchführen. Deshalb wurde eine Erklärungsfrist von zwei Wochen vereinbart.

ver.di hat seit dem Austritt der Arbeitgeber aus der Tarifgemeinschaft der Länder vor zehn Jahren eine gute Bezahlung für die rund 25.000 Beschäftigten erreicht. Auch in dieser Runde hatten die Arbeitgeber wieder versucht, das Tarifniveau abzusenken. Das konnte verhindert werden.

Günter Busch: „Es war die Kampfbereitschaft unserer Mitglieder bei den Unikliniken, die ein neues Angebot der Arbeitgeber möglich gemacht hat. Der Warnstreik und die Vorbereitung von Urabstimmung und Erzwingungsstreik haben sich gelohnt.“

Die Tarifverträge an den vier Unikliniken in Baden-Württemberg gelten für rund 25.000 Beschäftigte. Die Ärzte fallen als Landesbeschäftigte unter die Tarifbestimmungen des Landes.

Unterstütze Psychotherapeuten & Physiotherapeuten in Ausbildung in Ba-Wü

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aktuell finden die Tarifverhandlungen für die Uniklinika Baden Würtemberg statt. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Jugendtarifkommission konnten wir, als PsychotherapeutInnen in Ausbildung, unsere Forderung nach Aufnahme in den Praktikantentarifvertrag der Unikliniken anbringen. Zudem unterstützen wir solidarisch die Forderungen der Physiotherapeuten in Ausbildung, die unter ähnlich prekären Verhältnissen ausgebildet werden (Details siehe Petition).

Wir bitten Euch eine Online-Petition zu zeichnen und verbreiten, die noch mal zusätzlich unsere Forderungen untermauert!

Herzliche Grüße aus Baden-Württemberg

Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/entgelt-statt-schulgeld-fuer-physio-und-psychotherapeuten-in-ausbeutung

P.i.A. PsychotherapeutInnen in Ausbildung – Dumping mit Diplom: Widerstand am Uniklinikum

Dumping mit Diplom: Widerstand am Uniklinikum
Protest der Psychotherapeuten in Ausbildung
Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium und arbeiten am Uniklinikum für einen Stundenlohn zwischen 1,60 und 6,30 Euro. Dagegen demonstrierten die Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) gestern.
Tübingen. „Diplom, Promotion, Psychotherapeut 3,50 Euro Stundenlohn“ steht auf dem großen Schild, das um Raphael Nieblers Hals hängt. Er ist einer von rund 40 (angehenden) Psychotherapeuten, die gestern Mittag auf dem Schnarrenberg demonstrierten.
Weiter:

Neue Termine

15.02.2014, 10 bis 17 Uhr: PiA-Tag Baden-Wüttemberg in Heidelberg (Psychologisches Institut der Universität Heidelberg)

PiA-Tag Baden-Wüttemberg am 15.2. in Heidelberg
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Die PiA-Vertretung im VPP lädt ein zum ‚ PiA-Tag Baden-Württemberg‘ am Samstag, den 15. Februar, von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, im Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Neben prominent besetzten Praxis-Workshops zur Schematherapie (Dr. Roediger, IFS-T Frankfurt) und zur Systemischen Therapie (Alexander Herr, Milton-Erickson-Institut Heidelberg) bietet der ‚ PiA-Tag Baden-Württemberg‘ auch aktuelle Infos zu berufspolitischen Entwicklungen (z.B. zur anstehenden Reform des Psychotherapeutengesetzes). Das alles gibt’s für VPP-Mitglieder zum Nulltarif – inkl. Catering und Rundum-Versorgung in den Kaffee-Pausen.

Melde Dich am besten gleich an per Email an freytag@app-koeln.de oder per angehängtem Anmeldeformular an „Peter Freytag, Wiersbergstraße 33, 51103 Köln“.

Viele Grüße von Deiner PiA-Vertretung im VPP

Peter Freytag, Robin Siegel, Martina Reimitz

http://www.vpp-pia.de/doku/2014_01_21_PiATag2014.pdf

http://www.vpp-pia.de/m13/2013_x8.php

 

20.02.2014, 17 Uhr: PiA-Treffen bei ver.di Berlin (Köpenicker Straße 30 10179 Berlin, Raum 6.04)

Vorschlag für die Tagesordnung:

– Bericht vom Runden Tisch
– Definition und Umsetzung von inhaltlichen Qualitätskriterien der Praktischen Tätigkeit
– Wie nutzen wir die Handlungshilfen?
– neue Regeln des LAGeSo – zusätzliche Verknappung von Plätzen für die Praktische Tätigkeit?

Alle Berliner PiA sind herzlich eingeladen!

 

14.03.2014, 9 bis 16 Uhr: ver.di PiA AG meets ver.di Fachkommission PP/KJP (Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin)
Liebe Kollegin, lieber Kollege,hiermit laden wir Dich zu unserem gemeinsamen Treffen der
FK PP/KJP und der ver.di PiA-AG ganz herzlich ein.

Freitag, den 14. März 2014, 09.00 – 16.00 Uhr
In der ver.di Bundesverwaltung
Raum: 7.A. Boell-Seghers
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Einen Vorschlag für die Tagesordnung findest Du im Anhang.
Einen Anreisehinweis haben wir beigefügt. Die Reisekosten
werden nach den ver.di-Reisekostenregelungen erstattet.
Wir bitten um Rückmeldung über Deine Teilnahme / Nicht-Teilnahme bis zum 17.02.2014. Falls eine Anreise am Samstag erforderlich ist, bitten wir um Mitteilung an Sandra Koziar (sandra.koziar@verdi.de Tel. 030/6956-1852), damit die Zimmerreservie-rung vorgenommen werden kann.
Die Übernachtung erfolgt im nahegelegenen InterCity-Hotel.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Melanie Wehrheim

Vorschlag für die Tagesordnung
1. Begrüßung/Vorstellung
2. Gemeinsame Sichtung der Positionen/Veröffentlichungen
3. Inhaltliche Verständigung zur Überarbeitung der Eckpunkte
4. Arbeitsgruppen: Aktualisierung der Eckpunkte
5. Vorstellung der Arbeitsgruppenergebnisse
6. Bildung eines redaktionellen Teams zur Fertigstellung der Broschüre
7. Verschiedenes

24.03.2014, 9 bis 17.30 Uhr: 5. PiA-Politik-Trefffen (Masurenallee 6A, 14057 Berlin)
Gerne können Sie sich jetzt schon per E-Mail anmelden: info@piapolitik.de.Bitte geben Sie dabei ihr Bundesland und eventuelle Verbände bzw. Organisationen an.
Die Teilnahme ist kostenfrei.Info: http://www.piapolitik.de/

Datum: 24.03.2014 // Zeit: voraussichtlich 09:00 – 17:30 Uhr

Ort:
Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Masurenallee 6A
14057 Berlin

Anfahrt:
S-Bahn: S 41, S 42, S 46 (Messe Nord/ICC)
U-Bahn: U 2 (Kaiserdamm)
Bus: M 49, 104, 218, 349 (Haus des Rundfunks)

Mitstreiter an den Unikliniken in BaWü gesucht

Hallo Leute,

Hintergrund meines Aufrufes sind die Verhandlungen des Tarifvertrages für die Unikliniken in BaWü, also Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen. Wir in Tübingen haben es geschafft, dass der Personalrat eine bessere Bezahlung und einheitliche Regelung für PiAs in die Tarifverhandlungen einbringen will. So weit so gut, das Problem ist nur, dass ein Standort alleine nicht den Ausschlag gibt.

Ich suche DRINGEND PiAs an den Standorten Freiburg, Heidelberg und Ulm, die an den dortigen Unikliniken arbeiten. Bitte sprecht eure Personalräte an und macht sie auf das Problem aufmerksam. Wenn ihr Fragen habt kommentiert oder schreibt mir direkt. Ich komme auch gerne für einen Vortrag in eure Stadt.

Liebe Grüße Raphael – Kontaktiert uns unter kontakt@pia-im-streik.de

Jusos Baden-Württemberg fordern eine Verbesserung der Ausbildungsbedingungen

Jusos Baden-Württemberg fordern eine Verbesserung der Ausbildungsbedingungen:

1. Angemessene Vergütung während aller praktischer Phasen der Ausbildung, die sich mindestens nach TVöD 13 richtet
2. Abschaffung der Kosten für die postgraduale Ausbildung
3. Master-Abschluss als Grundlage für die postgraduale Ausbildung als Psychologische*r Psychotherapeut*in
4. Erleichterter Zugang zu BAföG unter Gleichsetzung der Richtlinien für Schüler*innen
5. Umbenennung in PsychotherapeutInnengesetz

Dieser Antrag wurde auf der Juso-Landesdelegiertenkonferenz Ende Juni 2013 angenommen, d.h. die Forderungen werden an den Juso-Bundesparteitag, den SPD-Bundesparteitag und den SPD-Bundesvorstand weitergeleitet.

Die Pressemitteilung der Jusos:

http://www.jusos-ka-land.de/index.php?nr=69713

Demonstration in Heidelberg (Bericht von ver.di Rhein-Neckar)

Demonstration in Heidelberg: „PiA“ : Psychotherapeuten in Ausbildung oder „Pleite in der Ausbildung“?
Ca. 200 Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) und deren Sympathisanten demonstrierten am 14.11.2012 in Heidelberg gegen die ausbeuterischen Bedingungen in der Ausbildung. PiA leisten während der Psychotherapeutenausbildung, die zwischen drei und fünf Jahren dauert, in Kliniken der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung 1800 Stunden praktische Tätigkeit ab – mit Diplom, aber zumeist ohne Lohn. Teils stemmen sie in Kliniken die psychotherapeutische Versorgung an Stelle von festangestellten psychologischen Psychotherapeuten. Gleichzeitig bezahlen sie horrende monatliche Ausbildungsgebühren (Gesamtkosten: 14.000 bis 20.000 Euro).

Weiter zu ver.di Rhein-Neckar

Demo in Heidelberg – voller Erfolg!

In Heidelberg waren ca. 200 Demonstranten. Wir zogen mit Trillerpfeifen, Bannern, Rufen und einem „PiA-Song“ vom Bismarckplatz bis zum Bunsendenkmal vor dem Psychologischen Institut. Dabei verteilten wir die Taschentücher-Packungen mit den Protest-Sprüchen wie „PiA-Bezahlung ist zum Heulen“ oder „Diese Packung kostet mehr, als ich verdiene“. Inklusive gab es den Beipackzettel „PiA-Forte“, der über die Risiken und Nebenwirkung der Psychotherapeutenausbildung aufklärte. Auch ein Theaterstück „Gruppentherapie gegen das PiA-Syndrom“ wurde aufgeführt. Es handelte vom „PiA-Syndrom, das sich mit Müdigkeit, Abgespanntheit, Existenzängsten, finanziellen Sorgen und depressiver Verstimmung beschreiben lässt und ein Risiko für Burn Out darstellt.

Wir sind absolut zufrieden mit dem Ablauf der Demo in Heidelberg und konnten erfolgreich auf die bestehenden Misstände aufmerksam machen!

Heidelberger PiA beteiligen sich am bundesweiten Protest

Am 14.11. findet eine bundesweite Protestaktion für bessere Ausbildungsbedingungen der Psychotherapeuten in Ausbildung statt. Hintergrund ist die öffentlichkeitswirksame Übergabe von 9.000 Unterschriften an unseren Gesundheitsminister Herrn Bahr. Die Unterschriften beziehen sich auf Forderungen für die Reform des PsychThG. Neben dem Protest und der Unterschriftenübergabe in Berlin werden bundesweit Solidemonstrationen stattfinden und wir in Heidelberg haben beschlossen uns anzuschließen.

Der Protest beginnt am 14.11. um 12 Uhr am Bismarckplatz und verläuft über die Hauptstraße zum Psychologischen Institut, wo weitere Aktionen stattfinden werden.

… und wer nicht mit kann kann sich ab voraussichtlich Mittwoch auch an einer erneuten Petition beteiligen, zu finden unter: www.psychotherapie-petition.de

Zu unserer Facebook-Gruppe (BW)

Protestbericht aus Mannheim

Auch die Protestaktion in Mannheim war ein voller Erfolg! Zunächst fanden sich ab 10 Uhr ca. 30 P.i.A. aus der Region auf dem Paradeplatz ein, um die Passanten über unsere Situation zu informieren und Unterschriften zu sammeln. Zum „offiziellen“ Beginn der Proteste um 14 Uhr trafen ca. 120 P.i.A. und Studenten am Proteststand ein. Dabei waren P.i.A. aus Mannheim, Heidelberg und Umgebung, aber auch aus Stuttgart, Ulm und Freiburg vertreten.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden verschiedene Aktionen gestartet. Es wurden kleine „Büros“ aus Umzugskartons aufgestellt, in denen die P.i.A. Therapiestunden für 1,77 €, dem durchschnittlichen P.i.A.-Stundenlohn der Region, sowie weitere Zusatzleistungen anboten. Später stellten sich die Anwesenden in einem großen Kreis auf und reichten die „große Last“ der P.i.A., symbolisiert durch beschriftete Kartons unterschiedlicher Größe, von einem zum anderen weiter – immer in dem Versuch alle „Belastungen“ tragen zu könne, ohne sie fallen zu lassen. Währenddessen wurden in der Fußgängerzone weiterhin eifrig Unterschriften für die Berliner Resolution gesammelt und die Bürger überzeugt, ihren Unmut über die Lage der P.i.A. per Postkarte an den Bundesgesundheitsminister zu schicken. Beides verlief überaus erfolgreich. Am Protest-Stand wurde parallel zu den anderen Aktionen Kuchen gegen eine kleine Spende ausgegeben, um den finanziellen Aufwand der Proteste decken zu können.

Die Resonanz der lokalen Presse war wider Erwarten sehr dürftig. Lediglich ein Radiosender nahm ein Interview und einige Stimmen auf.

Insgesamt war jedoch überaus beeindruckend, wie schnell (innerhalb von 3 Wochen) P.i.A. aus der Region und weit über diese hinaus mobilisiert werden konnten und wie engagiert und lautstark diese protestierten. Das war ein überdeutliches Zeichen dafür, wie groß der Unmut über die Situation ist, aber auch wie hoch die Motivation ist, daran etwas zu ändern. Nun bleibt abzuwarten, was sich in den Kliniken und auf Bundesebene in der Politik in den nächsten Wochen und Monaten tun wird. Viele der Anwesenden haben jedenfalls ihre Unterstützung für weitere Proteste zugesagt.

NOCHMALS VIELEN DANK AN EUCH ALLE FÜR EUER ERSCHEINEN UND EURE UNTERSTÜTZUNG!!!

Mannheim, 8.12.11, 10 Uhr: Demo Paradeplatz

WICHTIG: BITTE AN ALLE WEITERLEITEN!

Liebe PPiAs und Studierende der Rhein-Neckar-Region (sowie allgemein Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz),

wir laden Euch hiermit herzlich zu dem offiziellen PiA-Protest am Do, den 8.12., auf dem Paradeplatz in Mannheim ein. Dieser Protest findet zeitgleich mit Protesten in Berlin, Wiesbaden und Köln statt, und ist damit Teil der bundesweiten Protestbewegung der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA). Die Protestbewegung wird von den Berufsverbänden VPP (Verband Psychologischer Psychotherapeuten im BDP, dem Berufsverband deutscher PsychologInnen) sowie DPtV (Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung) unterstützt. Es erklären sich weiterhin solidarisch die ver.di Bundesfachkommission PP KJP und die ver.di PIA-AG. Ziel der Proteste ist es, die andauernden Missstände, vor allem in Bezug auf Vergütung und Arbeitsrecht, einer breiten Öffentlichkeit medienwirksam bewusst zu machen und dem Gesetzgeber sowie allen Beteiligten zu signalisieren, dass das Maß voll ist und die Betroffenen sich nicht länger vertrösten lassen wollen. Dies jetzt zu verdeutlichen ist entscheidender und erfolgsversprechender denn je, da der Bundesgesundheitsminister eine umfassende Reform des für die Missstände verantwortlichen Psychotherapeutengesetzes noch innerhalb dieser Legislaturperiode angekündigt hat.

Habt Mumm, macht mit und kämpft für Eure Rechte!

Zum konkreten Ablauf:

Wir werden ab 10 Uhr mit einem Infostand auf dem Paradeplatz in Mannheim vertreten sein. Aktionen werden sein:

++ Postkartenaktion: Unterstützer können mit unseren Forderungen bedruckte und an das Bundesgesundheitsministerium adressierte Postkarten mit ihrer Unterschrift versehen und durch eine Spende finanzieren.

++ Kuchenaktion: Gegen eine Spende in Höhe unseres durchschnittlichen Stundenlohns (ca. 1,77 €) erhalten die Unterstützer selbstgemachten Kuchen. Hierzu könnt Ihr auch gerne selbst Kuchen zur Unterstützung mitbringen!

Zusätzlich starten ab 14 Uhr weitere Aktionen:

++ Therapiesitzungen für 1,77 € im selbst gebastelten Büro mit verschiedensten Zusatzleistungen (z.B. Schuhe putzen, um Stundenlohn aufzubessern). Hier könnt Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen! Umzugskartons als Büro könnt Ihr mitbringen und stehen auch in begrenztem Maße zur Verfügung.
++ PiAs mit symbolischen Lasten (Kartons mit Schlagwörtern wie Nebenjobs , Kredite , Ausbildung , Schulden ) beladen und weiterreichen.

Ab 14 Uhr haben wir auch die Presse eingeladen. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Ihr spätestens um 14 Uhr dabei seid!
Bringt Eure Trillerpfeifen mit und malt Transparente – für Sprüche könnt ihr Euch an den Aktionen in Berlin orientieren.
Da es gegen Ende der Proteste auch dunkel wird, wären Windlichter oder Taschenlampen zur Erhaltung der Aufmerksamkeit von Vorteil.

Weitere Infos zu den Protesten findet Ihr unter:
www.pia-im-streik.de
http://www.vpp.org/meldungen/11/111126_pia.html

Viele solidarische Grüße, Eure PiA-Protestbewegung Rhein-Neckar