Neues zum Klageverfahren – Urteil in Köln

Das Arbeitsgericht in Köln hat entschieden, dass ein PiA keinen Anspruch auf Entgeltzahlung für die praktische Tätigkeit habe (hier ein Link zur Pressemitteilung). Es könnte jedoch sein, dass dieses Urteil nicht rechtskräftig wird, sondern in die zweite
Instanz geht. Auch die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor.

Hier gibt es weitere hilfreiche Informationen zu Klagemöglichkeiten des Berufsverbands VPP im BdP.

Was wäre wenn … – PTK-Veranstaltung zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Was wäre wenn … – PTK-Veranstaltung zur Reform der Psychotherapeutenausbildung
Die Kammerversammlung der Psychotherapeutenkammer NRW führte am 19. Februar 2014 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der Berufs- und Fachverbände und der Ausbildungsstätten zur Reform der Psychotherapeutenausbildung durch. Ausgangspunkt war die Frage „Was wäre, wenn Psychotherapeuten zukünftig in den gleichen Strukturen aus- und weitergebildet würden wie andere akademisch…e Heilberufe?“. Die Frage erhält ihre Dringlichkeit dadurch, dass die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat, das Psychotherapeutengesetz samt den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zu überarbeiten.
Weiter:

Spiegel-Artikel: Nach der Uni kommt die Not

Im Karrierie-Spiegel ist ein Artikel zur Situation der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) erschienen:

Hier zum Artikel

„Auf dem Weg in den Beruf gibt es für künftige Psychotherapeuten wenig zu verdienen, aber viel zu zahlen für die Ausbildung. Oft rackern sie jahrelang als Ein-Euro-Jobber. Die ersten Absolventen prozessieren: weil sie als billige Arbeitskräfte teure Therapeuten ersetzen. (…)“

Diskutiert mit, was Ihr vom Artikel haltet!

„Die praktische Tätigkeit zwischen Ideal und Wirklichkeit“ – Ausbildungsinstitute und PTK-NRW diskutierten

„Die praktische Tätigkeit zwischen Ideal und Wirklichkeit“ – Ausbildungsinstitute und PTK-NRW diskutierten

Rund 70 Teilnehmer diskutierten am 11.11. in Düsseldorf Leitlinien und arbeitsrechtliche Fragen für eine bessere inhaltliche Ausgestaltung der praktischen Tätigkeit während der Psychotherapeutenausbildung. Die Veranstaltung war die zweite Tagung, zu der der Zweckverband der Ausbildungsinstitute und die Psychotherapeutenkammer NRW eingeladen hatten.

Weiter:
https://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2013/detail/article/die-praktische-taetigkeit-zwischen-ideal-und-wirklichkeit-ausbildungsinstitute-und-ptk-nrw-d.html

WDR Westpol am Sonntag um 19:30h…

…gucken! (Information zur Sendung hier)
Es wird wohl einen etwa 5-min Beitrag zur Sit. der PiA geben. Heute gab es wohl eine thematische Wende: Durch die in dieser Form wohl ungewollte aber doch „freundliche Unterstützung“ eines Chefarztes wurde das Thema Arbeitsrecht und miserable Behandlung der PiA in den Vordergrund gerückt. So ist zu hoffen, dass das ganze nicht unter „Therpaie beim Praktikanten“ läuft sondern auf die wirkliche Problematik (Arbeit ohne Bezahlung und ohne Rechte) hinausläuft.

Presse zum Flashmob in Münster

Angehende Therapeuten stehen still
Flashmob als Protest gegen prekäre Ausbildungsbedingungen
Münster – Knapp 200 Psychotherapeuten in Ausbildung haben an der Stubengasse mit einem Flashmob unter dem Motto „Stillstand seit 1999 – Reform jetzt“ auf die prekären Bedingungen in der Psychotherapieausbildung aufmerksam gemacht. Sie haben die Szenerie „eingefroren“, sich für einige Minuten nicht bewegt.

Weiter:
http://www.wn.de/Muenster/Angehende-Therapeuten-stehen-still-Flashmob-als-Protest-gegen-prekaere-Ausbildungsbedingungen

MACH MIT: SCHREIBE AN DEINEN ABGEORDNETEN

+++ MACH MIT: SCHREIBE AN DEINEN ABGEORDNETEN +++

Betreff: Schreibe deine PiA-Probleme an deinen Bundestagsabgeordneten – mach mit und werde aktiv!

Liebe PiA, denen die momentane Ausbildungssituation zuwider ist,

Wir wollen gemeinsam das Wahljahr 2013 nutzen und nach den gelungenen Protestaktionen 2012 unsere eigenen Bundestagsabgeordneten mit der Nase auf die katastrophale Ausbildungssituation in der Praktischen Tätigkeit stoßen! Mach mit!

Warum? Wir wollen die längst überfällige Gesetzesreform in Gang bringen!

Im Anhang sind zwei Musterbriefe und eine Liste der Abgeordneten (nach Wahlkreisen sortiert). Falls es dir schwer fällt, deinen Wahlkreis zuzuordnen kannst du ihn hier mit PLZ und Wohnort suchen http://www.bundestag.de/bundestag/wahlen/wahlkreise09/

Bitte schreibe deine Erfahrungen in PT I und PT II in den roten Bereich der Musterbriefe. Bitte individualisiere auch den Rest des Briefes etwas, damit ein MdB nicht zu oft den selben Brief bekommt und dein Brief ungelesen zur Seite gelegt wird.

Was ist in deinem Brief wichtig? Betone deine hohe Eingangsqualifikation mit Hochschulabschluss (Dipl. Psych,/ M. Sc. Psych./ Dipl. Päd./ M. A. Päd.) und schildere deine prekäre Situation in der PT I und II.

• Was war dein Aufgabenfeld? Einzeltherapie? Gruppentherapie? Arztbriefe? Medikamente?
• Für wieviele Patienten warst du verantwortlich? Alleine?
• War ein approbierter Psychologischer Psychotherapeut auf deiner Station? War ein Facharzt auf deiner Station?
• Wieviel Anleitung hast du bekommen? Wer hat dich angeleitet – ein Assistenzarzt, ein Facharzt, ein Psychologe ohne Approbation, ein Psychologischer Psychotherapeut mit Approbation? Wie viele Stunden Supervision pro Woche mit wie vielen PiAs?
• Was hast du verdient?
• Wenn du möchtest, benenne deinen Arbeitgeber.
• Mache auf die Erkenntnisse aus der 85. Bundesgesundheitsministerkonferenz am 28.05.2012 in Saarbrücken und das Forschungsgutachten zur Ausbildung (s. Anhang) aufmerksam!

Achte darauf, dass du kein Bild zeichnest, in dem du dich überfordert schilderst, sondern betone die mangelnde Anleitung.

Wenn du möchtest, lass auch Freunde und Verwandte deine Situation an ihr MdB schicken.

Viele Grüße

Robin Siegel, Peter Freytag, Oliver John, Inga Ladwig & Martina Reimitz
im Auftrag der Mitglieder des PiA-Politik-Treffens und der Bundeskonferenz PiA

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MUSTERBRIEF A:

Sehr geehrter Herr/Frau MdB ….

ich schreibe Sie als Mitglied des Bundestages meines Wahlkreises an, da ich Sie auf ein dringendes Probleme in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten gemäß §2 Psychotherapeutengesetz (PsychThG) aufmerksam machen will. Ich selber durchlaufe diese Ausbildung seit XXXX. Während ich sie insgesamt als qualitativ sehr hochwertig erlebe, halte ich insbesondere den Ausbildungsbestandteil „praktische Tätigkeit“ nach §2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) für problematisch.

[HIER PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN EINFÜGEN: Ich selber habe XXXX meine praktische Tätigkeit in der psychiatrischen Abteilung der Kliniken Essen-Mitte absolviert. Ich verfüge als notwendige Eingangsqualifikation zur Ausbildung einen Universitätsabschluss als Diplom-Psychologe. Obwohl ich mit Ausnahme des ersten Einarbeitungsmonats durch die eigenständige Durchführung von Einzelgesprächen (unter gelegentlicher Supervision) und auch der Durchführung von Gruppen unter anderem für Alkoholabhängige Patientinnen und Patienten an der psychiatrischen Versorgung beteiligt war, hat mir die Klinik meine Arbeit zunächst überhaupt nicht und erst nach 7 Monaten mit 400€ pro Monat vergütet.]Dieser Zustand ist offensichtlich kein Einzelfall, was auch das vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene Forschungsgutachten zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zeigt: 65 % der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) führen eigenständig Einzelgespräche und 54 % führen eigenständig Gruppengespräche durch, wobei 50% keine Vergütung und weitere 25% nur eine Vergütung in Höhe von maximal 750€ erhalten.

Diese Schere zwischen der einerseits hohen Verantwortung der PiA durch die Teilnahme an der psychiatrischen Versorgung sowie am Menschen und die andererseits geringe Vergütung ist aus meiner Sicht – sowie beispielhaft aus der Sicht des Landesarbeitsgericht Hamm, Az. 11 Sa 74/12, 29.11.2012 – sittenwidrig und unhaltbar. Diesen Zustand hat auch die 85. Bundesgesundheitsministerkonferenz der Länder auf ihrer Sitzung am 28.05.2012 in Saarbrücken angeprangert.

Da es sich beim Psychotherapeutengesetz und der dazugehörigen Ausbildungs- und Prüfungsordnung um ein Bundesgesetz handelt, richte ich mich mit diesem Schreiben an Sie, als Vertreter meines Wahlkreises, und bitte Sie hier umgehend Änderungsvorschläge einzubringen und durchzusetzen bzw. bei evtl. Koalitionsgesprächen nach der Bundestagswahl auf die Tagesordnung zu bringen!

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,

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MUSTERBRIEF B:

Sehr geehrte/r Frau/ Herr N.N.,

hiermit möchte ich Sie als Vertreter/in meines Wahlkreises im Bundestag auf gravierende Missstände in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten hinweisen, die im Zuge der Novellierung des Psychotherapeutengesetzes behoben werden sollten. Ich beziehe mich an dieser Stelle auf die oft prekäre Situation der PsychotherapeutInnen in Ausbildung während der im §2 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PsychTh-APrV) geregelten “Praktischen Tätigkeit“.

In seiner bisherigen Umsetzung bringt dieser maßgebliche Baustein des Ausbildungsganges für mich und meine KollegInnen nicht hinnehmbare Zumutungen mit sich, die sich aus dem unzureichend geklärten Status der PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) im Gesundheitssystem ableiten: Einerseits werden PiA von den Kliniken vielfach anspruchsvolle therapeutische Aufgaben übertragen, andererseits wird deren Vergütung mit dem Verweis auf fehlende Qualifikationen als Therapeut verwehrt.

HIER PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN EINFÜGEN: So wurde ich etwa während meiner 12-monatigen Tätigkeit an den Rheinischen Kliniken Köln durchgängig mit Einzel- und Gruppentherapien betraut, bei deren Durchführung ich lediglich durch ein wöchentliches Supervisionsangebot unterstützt wurde. Die einzige “Vergütung“ dieser Tätigkeit bestand jedoch in der Bereitstellung kostenloser Mahlzeiten in der Kantine, obwohl ich neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium auch auf eine mehrjährige Tätigkeit als Diplom-Psychologe in den Bereichen Forschung und Lehre verweisen konnte.]

Die Diskrepanz zwischen professioneller Beanspruchung und materieller Vergütung während meiner Praktischen Tätigkeit im Rahmend der PsychTh-APrV stellt keine Ausnahme dar. Wie Sie dem Forschungsgutachten zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten des Bundesministeriums für Gesundheit entnehmen können, ist die Praktische Tätigkeit für die Mehrzahl der PsychotherapeutInnen in Ausbildung – vor allem in Ballungsräumen – ein wirtschaftlicher Balanceakt. Dieser Zustand ist aus meiner Sicht – sowie beispielhaft aus der Sicht des Landesarbeitsgericht Hamm, Az. 11 Sa 74/12, 29.11.2012 – sittenwidrig und unhaltbar.

Dass hinsichtlich der Regelung der Praktischen Tätigkeit ein dringender Veränderungsbedarf besteht, ist am 28.05.2012 auch von der Gesundheitsministerkonferenz der Länder festgehalten worden. Ich bitte Sie, als Mitglied des Bundestages und als VertreterIn meiner Region, um Ihre aktive Mitwirkung an der ausstehenden Novellierung des Psychotherapeutengesetzes. Nur auf diesem Wege kann die qualitativ hochwertige psychosoziale Grundversorgung in Deutschland langfristig gesichert werden!

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
N.N.

Ort, Datum
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Die LISTE MIT SÄMTLICHEN ABGEORDNETEN aller Bundesländer erhaltet ihr auf Anfrage. Schreibt an:

psychotherapeutinnen-in-ausbildung@web.de

Kölner PiA unterwegs zur Klage – Infoabend am 22.6.

Das Pianetz Rheinland prüft die Möglichkeit, eine nachträgliche Vergütung der PT I zu bekommen. Wir laden alle prinzipiell Klage-Interessierten oder noch Unsichere zu einem Infoabend ein. An diesem Abend werden PiA-Aktivisten und (nach Möglichkeit) Gewerkschafter sowie ein Fachanwalt sich bemühen, Eure Fragen zu beantworten. Danach kann jede/r Einzelne für sich entscheiden, ob er/sie sich einer Vergleichsverhandlung /Klage anschließen möchte oder nicht.

Am besten liest Du Dir die Dokumente vor dem Infoabend durch. Dann haben wir alle eine gute Grundlage, auf der wir Fragen stellen können. Die Zeit ist momentan günstig, da die Verhandlungen der PiA-Kollegin, die am Landesarbeitsgericht Hamm Recht bekommen hatte, erst voraussichtlich in ein- bis eineinhalb Jahren auf der nächsthöheren Instanz weitergehen werden.

Dennoch haben die Kliniken von dem Urteil und auch von der Berichterstattung in letzter Zeit (z.B. einer Live-Sendung bei DRadio Wissen) mitbekommen und wissen, dass es langsam brenzlig für sie wird. Der Zeitpunkt ist momentan also äußerst günstig, rechtliche Mittel anzudrohen bzw. zu ergreifen.

Der Infoabend findet statt
am 22. Juni 2013
um 18 Uhr
im Familienforum Südstadt
Arnold-von-Siegen-Str. 7
50678 Köln
Bitte klingelt an der Eingangstür, dann machen wir Euch auf. Es soll ja schließlich kein „Tag der offenen Tür werden“.

Bitte bestätige bis zum 15. Juni 2013 per Mail, ob Du kommen kannst. Sende uns auch bitte vorab Deine Fragen, damit wir den Abend gut strukturieren können.
pianetzrheinland@googlemail.com

Kölner PiA gesucht

Am 13.05. findet eine 90minütige Radiosendung bei Deutschlandradio Wissen zum Thema „Arbeitsbedingungen der PiAs“ (Alltag, Verdienst, Belastung, Unterstützung, aktuelle Kampagnen) statt. Sven Preger, der diese Sendung plant und moderiert, sucht noch nach möglichen Gästen für diese Abendsendung in Köln. Da schon zwei Männer in der Sendung geplant sind, dabei ein PiA-Vertreter, sollte es idealerweise eine Frau sein, die gerne aktuell im praktischen Jahr sein kann und daher ganz hautnah und lebendig von den Bedingungen berichten kann. Wer Interesse hat, bitte melden!

Veranstaltung in Berlin: Neue Perspektiven für die Psychotherapeutenausbildung

Startdatum: 16.01.2013; Startzeit: 16:00 Uhr – Endzeit: 19:30 Uhr
Ort: Berlin, Landesvertretung Hamburg, Jägerstr. 1-3, 10117 Berlin, Raum Asien

Ablauf:

  • 16:00 – Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck
  • 16:30 – Begrüßung
  • 16:45 – Kurzvortrag Prof. Richter
  • 17:15 – Podiumsdiskussion
  • 18:45 – kurzes Schlusswort
  • 18:50 – Stehempfang mit Buffet
  • 19:30 – Veranstaltungsende

Podium:

Moderator: Dr. Andreas Lehr, Highlights Magazin

http://piaportal.de/detailansicht+M5cd3831c215.html

PiA-Tag NRW: „Wie verklage ich meine Klinik auf Zahlung einer Vergütung?“

18. Januar 2013: 15:00 Uhr – 19:30 Uhr; Kassenärztliche Vereinigung Köln, Sedanstraße 10-16

PiA-Tag NRW der PiA-Vertretung im VPP/BDP

Programm

  • 15:00 Begrüßung
  • 15:15 Informationen zur Praxisübernahme
    Jan Friederichs, Justitiar des Berufsverbandes Deutsche Psychologinnen und Psychologen e.V.
  • 16:30 Aktuelle berufspolitische Entwicklungen rund um die praktische Tätigkeit und die Psychotherapieausbildung
    Robin Siegel (PiA-Sprecher im VPP/BDP und Sprecher der PiAVertretung
    Nordrhein-Westfalen)
  • 17:00 Mitgliederversammlung der PiA-Vertretung im VPP/BDP*
  • 17:30 Wie verklage ich meine Klinik auf Zahlung einer Vergütung?
    Rechtsanwalt Wolf-Rüdiger Kneller von der Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen aus Bielefeld

Unverbindliche Anmeldung an pia@vpp.org bitte bis 11. Januar 2013
Für Verpflegung und Getränke ist gesorgt!**

* Tagesordung der Mitgliederversammlung

  • TOP 1: Begrüßung und Regularien
  • TOP 2: Bericht und Entlastung des PiA-Sprechers
  • TOP 3: Projekte 2013
  • TOP 4: Neuwahl
  • TOP 5: Verschiedenes

(Reisekostenunterstützung für Mitglieder auf Anfrage. Bitte an: pia@vpp.org)
** für Mitglieder im VPP/BDP kostenlos; sonst Verpflegungspauschale 4€ (Bezahlung vor Ort)

An alle, die jetzt mit dem Gedanken spielen, Klage einzureichen

PiA-Vertretung und Berufsverbände warten auf die schriftliche Urteilsbegründung aus Hamm und bemühen sich um juristische Expertise. Auch zu den Fragen: Können jetzt alle PiA Lohn für die Praktische Tätigkeit einklagen oder gibt es dabei auch Risiken? Welche Bedeutung haben die beiden Urteile? Sobald es Antworten und Neuigkeiten gibt, werden sie hier veröffentlicht. Fragen beantwortet die PiA-Vertretung NRW: pia.vertretung.nrw@googlemail.comwww.pia-vertretung-nrw.de

25 € mehr Gehalt im Alexianer Krankenhaus Köln: Kommentare dazu auf Facebook

Gehaltserhöhung im Alexianer Krankenhaus Köln: Chefarzt Dr. M. Lütz ließ sich nicht lumpen und hat das Gehalt seiner PiA nach deren Protest gleich um 50% erhöht. Wir verdienen jetzt nicht mehr 50, sondern sagenhafte 75 Euro pro Monat. Die Erhöhung bringt uns jeden Monat einen Saunabesuch, 5 Kölsch und 2mal die örtliche Tageszeitung… Vielen Dank!

Auf unserer Facebook-Seite gingen dazu einige Kommentare ein – hier eine Auswahl:

  • „vielleicht gibts ja noch einen Büchergutschein am Ende!“
  • „man merkt, dass bald weihnachten ist..“
  • „Ich würde es zurückspenden…“ – „Für hungerleidende Chefärzte?“
  • „Nach der nächsten Demo gibt’s dann ne Tüte Urzeitkrebse ausm Yps-Heft, yeah!“
  • „Irre. Wir behandeln halt wirklich die Falschen“
  • „Kann man ihn bei einem seiner vielen Einsätze in Talkshows mal drauf ansprechen.“
  • „Was für ein schöner Erfolg! Endlich können die Kölner PiAs von ihrem Gehalt ca. 20% ihrer Miete bezahlen. Ich freue mich für euch!“
  • „Muss das jetzt versteuert werden?“
  • „Der scheint seinen Humor nicht nur bei seinem Kabarettprogramm zeigen zu wollen.“
  • „Wahnsinn!!! Und dafür wird bestimmt erwartet, dass man nicht nur mehr Patienten übernimmt, sondern gleich noch die Abteilung leitet, die Gruppen allein macht, die Räume neu gestaltet, nie mehr krank wird, früher anfängt und später aufhört…“

Auswertung der Kölner PiA-Demo

Wer war auf der Demo? Woher kamen die TeilnehmerInnen? Hier eine Übersicht:

7 Universitäten: Duisburg-Essen, Düsseldorf, Essen, Köln, Maastricht, Trier, Wuppertal.

10 Ausbildungsinstitute: Bochum (IPP), Bonn (DGVT, KBAB), Köln (APP, AKIP, AVT, IPR-PA , KiJu Alfred-Adler-Institut, KLVT), Krefeld (RHAP).

21 Kliniken: AHG Tönisstein, Alexianer Krankenhaus Aachen, Alexianer Krankenhaus Köln, Bethel Bielefeld, EVK Bergisch Gladbach, Klinik Königsfeld Krefeld, Klinik Königshof Krefeld, LVR TK KJP Essen, LVR-Klinik Bedburg-Hau, LVR-Klinik Bonn, LVR-Klinik Düren, LVR-Klinik Köln, Marien-Hospital Euskirchen, Rheinkliniken Bad Honnef, Röher Parkklinik, St. Vinzenz Hospital Dinslaken, Stiftung Tannenhof Remscheid, Uniklinik Bonn, Uniklinik Köln, Uniklinik Köln Jugendstation, Uniklinik Köln Psychosomatik

Und noch mal: Danke dass ihr da gewesen seid!

Bericht von der Kölner Demo

Bilder

In Köln waren wir 150 bis 180 Leute!
Schade, dass nicht mehr bekommen sind. Aber Stimmung war gut, es war eine richtige Kundgebung mit Reden, Plakaten, Informieren der vorbeilaufenden Bevölkerung, und das alles bei herrlichem Wetter, wenn auch sehr kalt auf der zugingen Domplatte.
In Facebook haben wir Fotos reingestellt: Album #1, Album #2 & Album #3

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Kölner Demo ein Erfolg!

Köln, Domplatte, 13Uhr.
Über 250 Demonstranten versammeln sich um 13Uhr vor dem Kölner Dom. Mit Bannern, Trillerpfeifen, Trommeln und Rufen machen wir kräftig Lärm. Erste Passanten bleiben stehen. Die Redebeiträge von Martin Wild (Pia-Netz Rheinland), verdi, Felix Jansen (kooptiertes Mitglied des Landesvorstands Nordrhein, dptv) und vielen weiteren Beteiligten machen übers Megaphon nochmal deutlich: Die PiA lassen sich die unfairen Bedingungen nicht mehr gefallen!

Wir bedanken uns bei allen die gekommen sind, um die bundesweite Protestaktion zu unterstützen und grüßen solidarisch allen Demonstranten in den anderen Städten!

Bisherige Presse auf die Schnelle:

Sendung “Westblick” im WDR 5 (u.a. mit Live-Interview mit Robin Siegel)

http://www.ksta.de/innenstadt/pia-azubi-aufstand-am-dom,15187556,20868854.html

Kölner PiA von WDR 5 und Campus Radio gesucht

Liebe Kölner PiA,
der WDR 5 möchte am Mittwoch einen ganzen Tag den PiA-Protesten widmen. Sie wollen 2 bis 3 Stunden am Mittwoch morgen in eine Klinik gehen und O-Töne von einem/r PiA erfassen. Die Umsetzung gestaltet sich schwierig, da keiner von uns wohl so viel Zeit am Stück normalerweise nichts zu tun haben würde. Könnte jemand am Mi morgen dem WDR 5 zur Verfügung stehen?

Noch eine Anfrage:
Hat jemand von euch am Dienstag morgen Zeit, ein kurzes Radiointerview mit dem Campus Radio zu führen? Gut wäre ein/e PiA oder eine Studierende, die auch zur Demo geht.

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