Tarifverhandlungen für PiA in Baden-Württemberg erfolgreich

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Mehr Info auf den ver.di-Seiten und als Video beim SWR

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg) informiert:

Stuttgart, 6. Mai 2014 – Verhandlungsergebnis für Uniklinika erreicht

Nachdem die Arbeitgeber am vergangenen Freitag auf die von ver.di geplante Urabstimmung mit einem deutlich verbesserten Angebot reagiert hatten, gelang heute Nachmittag in Stuttgart der Durchbruch im Tarifkonflikt an den vier Uniklinika in Tübingen, Freiburg, Ulm und Heidelberg. Sollte die ver.di Tarifkommission am Abend in Stuttgart dem Verhandlungsergebnis zustimmen, sind Urabstimmung und unbefristete Streiks vom Tisch. Die Verhandlungskommission von ver.di hat dem Ergebnis einstimmig zugestimmt und empfiehlt der Tarifkommission die Annahme. Inhalt des vereinbarten Tarifpakets sind die Orientierung am Tarifabschluss im öffentlichen Dienst sowie die Tarifierung weiterer Kernforderungen von ver.di.

Günter Busch, ver.di Verhandlungsführer: „Am Schluss hat die Vernunft gesiegt. Das Volumen stimmt, die zentralen ver.di Forderungen sind erfüllt. Dafür waren wir bereit zu akzeptieren, dass nicht alle Regelungen sofort greifen.“

Vereinbart wurden heute Entgelterhöhung von drei Prozent, mindestens aber 90 Euro im Monat, ab dem 1. Mai 2014, eine zweite Erhöhung um 2,4 Prozent gibt es ab dem 1. April 2015 bei einer Gesamtlaufzeit von 25 Monaten.
Desweiteren wird der Fortbildungstag für alle ver.di Mitglieder in einen freien Tag umgewandelt.
Alle Beschäftigten erhalten ab 2015 30 Tage Urlaub, Auszubildende erhalten dann 28 Tage Urlaub (einen Tag mehr), außerdem wurde eine Übernahmeregelung vereinbart wie im öffentlichen Dienst sowie Steigerungen der Ausbildungsvergütung um 30 und 20 Euro in zwei Stufen jeweils zum 1. Mai 2014 und 1. April 2015.
Es wurde eine Prozessvereinbarung verabschiedet, mit dem Ziel, die Praxisanleitung der Auszubildenden auf den Stationen umzusetzen.

Mit der Tarifierung der Psychotherapeuten in Ausbildung ist es ver.di gelungen, einen großen Missstand endlich zu beseitigen. Sie erhalten nun als fertig examinierte Beschäftigte ein Gehalt von über 1.000 Euro und müssen nicht mehr ein ganzes Jahr umsonst arbeiten. 
Die Auszubildenden in der Physiotherapie, die bisher statt eine Vergütung zu erhalten für ihre Ausbildung bezahlen mussten, werden auch deutlich besser gestellt: Physiotherapie-Azubis müssen kein Schulgeld mehr bezahlen: Mit den Arbeitgebern zusammen werden Gespräche aufgenommen, um Regelungen zu erreichen, die ein Ausbildungsentgelt für sie möglich machen. Vereinbart wurde außerdem, dass Physiotherapie-Auszubildende, die jetzt im dritten Lehrjahr sind, eine Einmalzahlung von 2.000 Euro erhalten. Für die anderen wird die Frage der Vergütung in der nächsten Tarifrunde wieder aufgenommen.

Am Abend berät die ver.di Tarifkommission in Stuttgart über das Tarifergebnis. Bei einer Zustimmung entfällt die ab morgen geplante Urabstimmung. ver.di wird in den nächsten Wochen eine aufsuchende Mitgliederbefragung über das Ergebnis durchführen. Deshalb wurde eine Erklärungsfrist von zwei Wochen vereinbart.

ver.di hat seit dem Austritt der Arbeitgeber aus der Tarifgemeinschaft der Länder vor zehn Jahren eine gute Bezahlung für die rund 25.000 Beschäftigten erreicht. Auch in dieser Runde hatten die Arbeitgeber wieder versucht, das Tarifniveau abzusenken. Das konnte verhindert werden.

Günter Busch: „Es war die Kampfbereitschaft unserer Mitglieder bei den Unikliniken, die ein neues Angebot der Arbeitgeber möglich gemacht hat. Der Warnstreik und die Vorbereitung von Urabstimmung und Erzwingungsstreik haben sich gelohnt.“

Die Tarifverträge an den vier Unikliniken in Baden-Württemberg gelten für rund 25.000 Beschäftigte. Die Ärzte fallen als Landesbeschäftigte unter die Tarifbestimmungen des Landes.

PiA-Politik-Treffen bezieht Stellung zur Mindestlohn-Debatte

TeilnehmerInnen des 5. PiA-Politik-Treffens haben eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf des „Tarifautonomiestärkungsgesetzes“ (Mindestlohngesetz) als offenen Brief an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Hier geht’s zur Stellungnahme.

Damit reiht sich das PiA-Politik-Treffen in die kontrovers geführten Diskussionen zum Thema Mindestlohn für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung im Rahmen der praktischen Tätigkeit ein. Während die Verbände VPP/BdP, DGVT und DGVT-AusbildungsAkademie sich für die Aufnahme der PiA in eine Mindestlohngesetzgebung aussprechen kritisiert die Deutsche PsychoterapeutenVereinigung (DPtV), dass in in den „Pressemeldungen nicht die Notwendigkeit einer Ausbildungsreform erwähnt [wird], obwohl dies Konsens“ sei. Laut DPtV stimme es „dass PiA keine richtigen Praktikanten sind, und für die Kliniken wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbringen“, der Verband sieht jedoch die Diskussion zu tarifrechtlichen Strukturen mit ver.di durch die Mindestlohndebatte konterkariert: „Beide Statements vermitteln den Eindruck, Psychotherapeuten in Ausbildung zukünftig im Niedriglohnsektor ansiedeln zu wollen.“ Das eigentliche Problem der nicht leistungsgerechten Vergütung eines akademischen Berufes sei nicht erwähnt worden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des PiA-Politik-Treffen haben sich nun nach einer internen Debatte positioniert und sprechen sich gegen die Ausklammerung von Auszubildenden mit bereits abgeschlossenem Studium aus dem Mindestlohn aus, „da dies zu einer Degradierung der praktischen Tätigkeit im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) hin zu einem Praktikum führen würde.“  

Neben einer umfassenden Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und angemessener tariflicher Entlohnung fordern die TeilnehmerInnen PiA-Politik-Treffens den Einbezug von PiA im aktuellen Gesetzentwurf in den Kreis der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Was das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dazu antwortet, bleibt abzuwarten.

Unterstütze Psychotherapeuten & Physiotherapeuten in Ausbildung in Ba-Wü

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aktuell finden die Tarifverhandlungen für die Uniklinika Baden Würtemberg statt. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Jugendtarifkommission konnten wir, als PsychotherapeutInnen in Ausbildung, unsere Forderung nach Aufnahme in den Praktikantentarifvertrag der Unikliniken anbringen. Zudem unterstützen wir solidarisch die Forderungen der Physiotherapeuten in Ausbildung, die unter ähnlich prekären Verhältnissen ausgebildet werden (Details siehe Petition).

Wir bitten Euch eine Online-Petition zu zeichnen und verbreiten, die noch mal zusätzlich unsere Forderungen untermauert!

Herzliche Grüße aus Baden-Württemberg

Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/entgelt-statt-schulgeld-fuer-physio-und-psychotherapeuten-in-ausbeutung

5. PiA-Politik-Treffen am Montag, 24.3. – Pressemitteilung & Workshop-Programm

5. PiA-Politik-Treffen

Kampfbereitschaft junger Psychotherapeuten ungebrochen

Berlin, 20. März 2014. Mit dem 5. PiA-Politik-Treffen am 24. März 2014 in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin zeigt sich erneut die Kampfbereitschaft der Psychotherapeuten in Ausbildung, kurz PiA. Sie wollen nicht klaglos hinnehmen, dass immer noch keine eindeutigen Zugangsregelungen zum Beruf geschaffen wurden, die Null- bis Kaum-Honorierung ihrer Arbeit weiter anhält. Sie fordern, dass die Bundesregierung endlich die Reform der Ausbildung neu gesetzlich regelt. Das Masterniveau soll Zugangsvoraussetzung sein, geringere Abschlüsse werden als unzulänglich abgelehnt.

Rund 8.500 PiA befinden sich in den Kliniken in der Ausbildung. 1.800 Stunden sind dort während der Ausbildung zum Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten abzuleisten. Ihre Forderung nach angemessener Vergütung wurde bisher nur teilweise erfüllt, noch immer gibt es Kliniken, die den Diplom-Psychologen und –Pädagogen mit abgeschlossenem akademischem Hochschulabschluss eine Art Praktikantenentschädigung statt einem regulären, nachvollziehbaren und vor allem tariflich geregelten Entgelt zahlen. Die PiA erbringen in den Kliniken vollwertige Leistungen in der Patientenversorgung, verantwortlich und überwiegend selbständig.

Bei dem 5. PiA-Politik-Treffen diskutieren die zukünftigen Psychotherapeuten mit Vertreter/innen der Politik und der Gewerkschaft ver.di. Das Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, Ute Bertram (CDU) und Herbert Weisbrod-Frey von ver.di, werden gemeinsam mit den PiA die Für und Wider der Ausbildungsreform und des neuen Pauschalierenden Entgeltsystems in Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) diskutieren. Die Einführung der PEPP hat bereits in der Planungsphase zu erheblichen Widerständen fachübergreifend in den Kliniken geführt. Bei diesem Abrechnungssystem werden an Hand von einzelfallbezogenen Merkmalen Tagespauschalen gebildet, die mit zunehmender Dauer der Behandlung abgestaffelt werden (degressive Vergütung). Dadurch wird eine Verkürzung stationärer Behandlungen und Verschlechterung der Versorgung psychisch kranker Patienten befürchtet. Trotz der heftigen Kritik an diesem neuen Entgeltsystem wird es aber umgesetzt werden, so dass nun wichtig ist, auf die neuen Regelungen noch Einfluss zu nehmen. Bezogen auf die PiA muss deshalb auch in diesem Bereich darauf geachtet werden, dass für die PiA eine tarifliche Regelung aufgenommen wird.

„Wir werden auch weiterhin unsere Belange auf politischer Ebene einfordern“, betont das verbändeübergreifende Team der PiA. „Wir wollen gerecht bezahlt werden, wir fordern eindeutige Zugangsvoraussetzungen, und wir wollen ausreichende Mittel im System zur sachgerechten Versorgung unserer Patienten. Hierfür fordern wir eine zeitnahe Umsetzung.“

Die PiA freuen sich über Presse- und Medienvertreter/innen, die am 24. März 2014 ab 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr zum 5. PiA-Politik-Treffen in die KV kommen. Sie sind herzlich eingeladen!

Gemeinsame Sitzung der ver.di PiA-AG und der Fachkommission Psychotherapeut/innen am 14. März 2014 in Berlin

Einladung zur gemeinsamen Sitzung der FK PP/KJP und der ver.di PiA-AG
Gemeinsame Sitzung der ver.di PiA-AG und der Fachkommission Psychotherapeut/innen am 14. März 2014 in Berlin. Wer sich an der Diskussion zur Reform des PsychThG beteiligen möchte, sollte sich schnell anmelden! Unterkunft und Reisekosten werden für ver.di-Mitglieder erstattet. Genauere Infos kannst Du den PDFs am Ende dieses Beitrags entnehmen.

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

hiermit laden wir Dich zu unserem gemeinsamen Treffen der FK PP/KJP und der ver.di PiA-AG ganz herzlich ein.

  • Freitag, den 14. März 2014
  • Sitzungszeit: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • in der ver.di Bundesverwaltung
  • Raum: 7.A. Boell-Seghers
  • Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Die Reisekosten werden nach den ver.di-Reisekostenregelungen erstattet.

Vorschlag für die Tagesordnung
1. Begrüßung/Vorstellung
2. Gemeinsame Sichtung der Positionen/Veröffentlichungen
3. Inhaltliche Verständigung zur Überarbeitung der Eckpunkte
4. Arbeitsgruppen: Aktualisierung der Eckpunkte
5. Vorstellung der Arbeitsgruppenergebnisse
6. Bildung eines redaktionellen Teams zur Fertigstellung der Broschüre
7. Verschiedenes

Links & Dokumente zur Info & Anmeldung:

Bundeskonferenz PiA nimmt Stellung zur Berufsbilddiskussion

Bundeskonferenz PiA nimmt Stellung zur Berufsbilddiskussion

Die Bundeskonferenz PiA hat mit Ihrem Schreiben vom 18.12.2014 [sic] Position zur aktuellen Diskussion zum Berufsbild von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bezogen. In dem Schreiben spricht sich die Bundeskonferenz für den Verfahrensbezug der Ausbildung, für die Beibehaltung der zwei Berufe zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit einheitlichen Zugangsvoraussetzungen aus. Falls es zu einer gemeinsamen Approbation komme, müsse der breite Zugang zur Ausbildung garantiert und der hohe fachliche Standard auf dem EQR-LEvel 7 (Masterniveau) in Studiengängen der Psychologie, Pädagogik und Medizin erhalten bleiben.

In der Auflistung der Kompetenzen von Psychotherapeuten ergänzen sie wichtige Punkte wie „die Fähigkeit, im Spannungsverhältnis zwischen Abhängigkeit und Autonomie bei der Therapie von Kindern, sowohl deren, als auch die Perspektive der Eltern einzunehmen“ oder das Arbeiten „mit einem sozial-ökologischen Gesundheitsmodell, das Gesundheit als Mittel ansieht, Patienten und Patientinnen zu befähigen, individuelles und gesellschaftliches Leben positiv zu gestalten“.

In Bezug auf die Reform der Ausbildung sehen sie das fachliche Niveau der bisherigen Ausbildung (Studium und postgraduale Ausbildung) als hoch an und halten es dennoch für wünschenswert, die Verteilung auf und die Gewichtung in den einzelnen Ausbildungsabschnitten zu überdenken.

Die vollständige Stellungnahme der Bundeskonferenz PiA erhalten Sie hier:
http://www.vpp-pia.de/m14/2014_x2.php
http://www.vpp-pia.de/doku/2014_05_02_Stellungnahme_der_Bundeskonferenz_PiA.pdf

P.i.A. PsychotherapeutInnen in Ausbildung – Dumping mit Diplom: Widerstand am Uniklinikum

Dumping mit Diplom: Widerstand am Uniklinikum
Protest der Psychotherapeuten in Ausbildung
Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium und arbeiten am Uniklinikum für einen Stundenlohn zwischen 1,60 und 6,30 Euro. Dagegen demonstrierten die Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) gestern.
Tübingen. „Diplom, Promotion, Psychotherapeut 3,50 Euro Stundenlohn“ steht auf dem großen Schild, das um Raphael Nieblers Hals hängt. Er ist einer von rund 40 (angehenden) Psychotherapeuten, die gestern Mittag auf dem Schnarrenberg demonstrierten.
Weiter:

Was wäre wenn … – PTK-Veranstaltung zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Was wäre wenn … – PTK-Veranstaltung zur Reform der Psychotherapeutenausbildung
Die Kammerversammlung der Psychotherapeutenkammer NRW führte am 19. Februar 2014 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der Berufs- und Fachverbände und der Ausbildungsstätten zur Reform der Psychotherapeutenausbildung durch. Ausgangspunkt war die Frage „Was wäre, wenn Psychotherapeuten zukünftig in den gleichen Strukturen aus- und weitergebildet würden wie andere akademisch…e Heilberufe?“. Die Frage erhält ihre Dringlichkeit dadurch, dass die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat, das Psychotherapeutengesetz samt den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zu überarbeiten.
Weiter:

Neue Termine

15.02.2014, 10 bis 17 Uhr: PiA-Tag Baden-Wüttemberg in Heidelberg (Psychologisches Institut der Universität Heidelberg)

PiA-Tag Baden-Wüttemberg am 15.2. in Heidelberg
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Die PiA-Vertretung im VPP lädt ein zum ‚ PiA-Tag Baden-Württemberg‘ am Samstag, den 15. Februar, von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, im Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Neben prominent besetzten Praxis-Workshops zur Schematherapie (Dr. Roediger, IFS-T Frankfurt) und zur Systemischen Therapie (Alexander Herr, Milton-Erickson-Institut Heidelberg) bietet der ‚ PiA-Tag Baden-Württemberg‘ auch aktuelle Infos zu berufspolitischen Entwicklungen (z.B. zur anstehenden Reform des Psychotherapeutengesetzes). Das alles gibt’s für VPP-Mitglieder zum Nulltarif – inkl. Catering und Rundum-Versorgung in den Kaffee-Pausen.

Melde Dich am besten gleich an per Email an freytag@app-koeln.de oder per angehängtem Anmeldeformular an „Peter Freytag, Wiersbergstraße 33, 51103 Köln“.

Viele Grüße von Deiner PiA-Vertretung im VPP

Peter Freytag, Robin Siegel, Martina Reimitz

http://www.vpp-pia.de/doku/2014_01_21_PiATag2014.pdf

http://www.vpp-pia.de/m13/2013_x8.php

 

20.02.2014, 17 Uhr: PiA-Treffen bei ver.di Berlin (Köpenicker Straße 30 10179 Berlin, Raum 6.04)

Vorschlag für die Tagesordnung:

– Bericht vom Runden Tisch
– Definition und Umsetzung von inhaltlichen Qualitätskriterien der Praktischen Tätigkeit
– Wie nutzen wir die Handlungshilfen?
– neue Regeln des LAGeSo – zusätzliche Verknappung von Plätzen für die Praktische Tätigkeit?

Alle Berliner PiA sind herzlich eingeladen!

 

14.03.2014, 9 bis 16 Uhr: ver.di PiA AG meets ver.di Fachkommission PP/KJP (Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin)
Liebe Kollegin, lieber Kollege,hiermit laden wir Dich zu unserem gemeinsamen Treffen der
FK PP/KJP und der ver.di PiA-AG ganz herzlich ein.

Freitag, den 14. März 2014, 09.00 – 16.00 Uhr
In der ver.di Bundesverwaltung
Raum: 7.A. Boell-Seghers
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Einen Vorschlag für die Tagesordnung findest Du im Anhang.
Einen Anreisehinweis haben wir beigefügt. Die Reisekosten
werden nach den ver.di-Reisekostenregelungen erstattet.
Wir bitten um Rückmeldung über Deine Teilnahme / Nicht-Teilnahme bis zum 17.02.2014. Falls eine Anreise am Samstag erforderlich ist, bitten wir um Mitteilung an Sandra Koziar (sandra.koziar@verdi.de Tel. 030/6956-1852), damit die Zimmerreservie-rung vorgenommen werden kann.
Die Übernachtung erfolgt im nahegelegenen InterCity-Hotel.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Melanie Wehrheim

Vorschlag für die Tagesordnung
1. Begrüßung/Vorstellung
2. Gemeinsame Sichtung der Positionen/Veröffentlichungen
3. Inhaltliche Verständigung zur Überarbeitung der Eckpunkte
4. Arbeitsgruppen: Aktualisierung der Eckpunkte
5. Vorstellung der Arbeitsgruppenergebnisse
6. Bildung eines redaktionellen Teams zur Fertigstellung der Broschüre
7. Verschiedenes

24.03.2014, 9 bis 17.30 Uhr: 5. PiA-Politik-Trefffen (Masurenallee 6A, 14057 Berlin)
Gerne können Sie sich jetzt schon per E-Mail anmelden: info@piapolitik.de.Bitte geben Sie dabei ihr Bundesland und eventuelle Verbände bzw. Organisationen an.
Die Teilnahme ist kostenfrei.Info: http://www.piapolitik.de/

Datum: 24.03.2014 // Zeit: voraussichtlich 09:00 – 17:30 Uhr

Ort:
Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Masurenallee 6A
14057 Berlin

Anfahrt:
S-Bahn: S 41, S 42, S 46 (Messe Nord/ICC)
U-Bahn: U 2 (Kaiserdamm)
Bus: M 49, 104, 218, 349 (Haus des Rundfunks)

PTK Berlin: Vollversammlung und Wahl der PiA-Vertretung am 30.01.2014

Liebe Berliner PiA und KJPiA,

die PiA/KJPiA-Vertreter/innen und der Vorstand der Psychotherapeutenkammer Berlin laden herzlich zur nächsten Vollversammlung und Wahl der PiA-Vertretung am Donnerstag, den 30.01.2014 um 20:00 Uhr in die Psychotherapeutenkammer Berlin ein.
Hier die Einladung als PDF herunterladen

Ort: Geschäftsstelle der PTK, Kurfürstenstr. 184, 10707 Berlin (3. Obergeschoss)
Hier geht’s zum Facebook-Event

Bitte meldet Euch für die organisatorische Vorbereitung kurz bei Antje Buckow (buckow@psychotherapeutenkammer-berlin.de) per E-Mail an. Frau Buckow steht darüber hinaus für Fragen zu Verfügung.

Spiegel-Artikel: Nach der Uni kommt die Not

Im Karrierie-Spiegel ist ein Artikel zur Situation der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) erschienen:

Hier zum Artikel

„Auf dem Weg in den Beruf gibt es für künftige Psychotherapeuten wenig zu verdienen, aber viel zu zahlen für die Ausbildung. Oft rackern sie jahrelang als Ein-Euro-Jobber. Die ersten Absolventen prozessieren: weil sie als billige Arbeitskräfte teure Therapeuten ersetzen. (…)“

Diskutiert mit, was Ihr vom Artikel haltet!

DPtV: Reform der Psychotherapieausbildung – Dokumentation des Ideenwettbewerbs

DPtV: Reform der Psychotherapieausbildung – Dokumentation des Ideenwettbewerbs

„Wie könnte eine Weiterbildung in Psychotherapie nach einem Direktstudium aussehen?“

Im Rahmen der Diskussion um die Reform des Psychotherapeutengesetzes taucht immer wieder die wichtige Frage auf, wie könnte – falls es ein Direktstudium Psychotherapie geben sollte – die Weiterbildung möglicherweise aussehen und wie könnte sie realisiert werden. Dabei geht es sowohl um Fragen der inhaltlichen Ausgestaltung als auch um strukturelle Überlegungen sowie um die Finanzierung zukünftiger Weiterbildungsstätten.
Um gemeinsam über diese Fragen zu diskutieren haben die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), der Deutsche Fachverband für Verhaltenstherapie (DVT) und der Verbund der universitären Ausbildungsgänge für Psychotherapie (<unith>) zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Weiter:
http://piaportal.de/news2+M559d505b2cf.0.html

DPtV-Modell einer gestuften ambulanten psychotherapeutischen Versorgung

In den Koalitionsvereinbarungen wird zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung u.a. die Absicht formuliert, die Wartezeiten zu reduzieren, zeitnahe Angebote für Kurzzeittherapie zu eröffnen, die Gruppenpsychotherapie zu fördern und die Psychotherapierichtlinie zu überarbeiten.

Wir begrüßen das Vorhaben, die ambulante psychotherapeutische Versorgung zu verbessern. In zahlreichen Gesprächsrunden, auch mit kooperierenden Verbänden, haben wir ein Modell der gestuften Versorgung entwickelt, das viele der genannten Aspekte berücksichtigt. Dabei soll die Richtlinienpsychotherapie um verschiedene Behandlungsmodule ergänzt werden, so dass flexiblere Behandlungsabläufe möglich werden: Mit einer Sprechstunde wird ein niedrigschwelliger Zugang zum Psychotherapeuten/in angeboten, eine frühzeitige diagnostische Abklärung soll die Indikationsstellung verbessern, und die Akutversorgung stellt ein Angebot für kurzfristig zu versorgende Patienten bereit. Auch die Rückfallprophylaxe sowie die langfristige Versorgung chronisch kranker Patienten sind berücksichtigt.

Weiter:
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?id=50&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1776&tx_ttnews[backPid]=3

Berliner KostenerstatterInnen: Einladung zum Stammtisch

Liste „Neue Impulse und gerechte Bedingungen“ in der Berliner Psychotherapeutenkammer:

07.12.2013

Einladung 2. KostenerstatterInnen Stammtisch

Liebe KollegInnen,

hiermit möchten wir Euch ganz herzlich bereits frühzeitig zum 2. KostenerstatterInnen-Stammtisch
einladen.

Dieser wird am 6.2.2014 um 20 h in der Psychotherapeutenkammer Berlin stattfinden.

Der Stammtisch ist verfahrens- und methodenübergreifend. Beim letzten Treffen waren auch Vertreter verschiedener Berufsverbände und Listen der Psychotherapeutenkammer anwesend.

Es freut uns, dass wir ein zentrales Treffen in der Psychotherapeutenkammer machen dürfen.
Von der Struktur her war ein Vorschlag, den Stammtisch jedes Quartal stattfinden zu lassen.
Eine Überlegung, die wir dann weiter diskutieren können, war, ob sich kleinere Stammtische bilden wollen- entweder nach regionalen oder inhaltlichen Gesichtspunkten. Für den zweiten Stammtisch wurde aber von den TeilnehmerInnen
des letzten Stammtischs in jedem Falle ein Treffen in der großen Runde bevorzugt.

Eine Anregung für das nächste Mal war es, einmal über das Thema zu sprechen, wie wir mit dem Interesse von einigen KollegInnen umgehen wollen, zu erfahren, wie die Kostenerstattung funktioniert und Starthilfe zu bekommen (auf der einen Seite) und auf der anderen Seite mit dem Interesse von Kollegen an kontinuierlichem Austausch und event. inhaltlichen Projekten und Kooperationen.

Zur Erinnerung noch einmal die Themen, die beim letzten Treffen vorgeschlagen wurden:

– Feinheiten Abrechnung
– gemeinsame Verhandlung über neue Versorgungsformen mit Kassen
– Unterstützung von Patienten bei Klagen gegen Kassen, die sich dem KEV verwehren
– Prozedere Erstkontakt, Antragstellung, Rechnungen etc.
– Erfahrung mit gutachterlicher Stellungnahme/MDK/ohne Anonymisierung, Kürzung des Therapiekontingents
– Börse zwecks Weiterverweisung von Patienten- Selektivverträge zu Dumpingpreisen
– Vertretung in der Kammer- Interesse an KEV-Ambulanz?

Wir wünschen Euch/Ihnen allen eine schöne Adventszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch.

Für Neue Impulse und gerechte Bedingungen
Florian Hänke

www.gerechte-bedingungen.de

 

Konzept der gesetzlichen Krankenkassen zur zukünftigen psychotherapeutischen Versorgung

Sieht so die Zukunft der ambulanten Psychotherapie aus? Therapieunterbrechung, Deckelung der Behandlungsstunden, psychometrische Tests und insgesamt wohl mehr Bürokratie … Lest selbst, was sich die GKV ausgedacht hat:

Ärzte Zeitung, 04.12.2013
„Kassen-Konzept sorgt für Streit
Die Kassen haben sich ihre Gedanken gemacht, wie sich die Psychotherapie reformieren ließe – ihre Pläne bringen die Therapeuten auf die Palme. In der Tat hat das GKV-Konzept viele Nachteile. …“
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/default.aspx?sid=851132&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20131204-_-Krankenkassen

Positionspapier der GKV:
http://www.bbpp.de/GKV-Positionspapier.pdf

Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer:
http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/gegen-ration.html

„Die praktische Tätigkeit zwischen Ideal und Wirklichkeit“ – Ausbildungsinstitute und PTK-NRW diskutierten

„Die praktische Tätigkeit zwischen Ideal und Wirklichkeit“ – Ausbildungsinstitute und PTK-NRW diskutierten

Rund 70 Teilnehmer diskutierten am 11.11. in Düsseldorf Leitlinien und arbeitsrechtliche Fragen für eine bessere inhaltliche Ausgestaltung der praktischen Tätigkeit während der Psychotherapeutenausbildung. Die Veranstaltung war die zweite Tagung, zu der der Zweckverband der Ausbildungsinstitute und die Psychotherapeutenkammer NRW eingeladen hatten.

Weiter:
https://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2013/detail/article/die-praktische-taetigkeit-zwischen-ideal-und-wirklichkeit-ausbildungsinstitute-und-ptk-nrw-d.html

VPP/BDP: Kommentar zum Koalitionsvertrag

Die wichtigsten Inhalte des Koalitionsvertrages aus psychotherapeutischer Perspektive

Seit dem 27. November 2013 liegt der Koalitionsvertrag nach den Verhandlungen der SPD und CDU/CSU-Fraktionen des Bundestages vor. Vorbehaltlich der Zustimmung der SPD-Basis wurde hier das Programm für die kommende Legislaturperiode beschrieben. Hierbei wurden auch einige sehr wichtige Veränderungen für Psychotherapeuten benannt.

Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes

Zunächst zu den positiven Ergebnissen: Laut dem Koalitionsvertrag soll eine Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes samt der Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung in der kommenden Legislaturperiode durchgeführt werden. Dies war seit langem eine Kernforderung des VPP im BDP und der PiA-Vertretung im VPP/BDP. Beachtenswert ist dabei, dass keine Festlegung auf die Umsetzung der Reform stattfand. Insofern heißt es für den Verband jetzt, die Reform so zu begleiten, dass sich eine tatsächliche Verbesserung der Ausbildungsbedingungen ergibt.

http://vpp.org/meldungen/13/131203_koalition.html

PiA auf dem Klageweg – VPP/BDP stellt Informationen zur Verfügung

Zum Thema PiA auf dem Klageweg stellt der Berufsverband VPP/BDP folgende Dokumente als Download zur Verfügung:

Gerichtsverfahren zur Praktischen Tätigkeit. Was muss ich wissen? FAQs, wie z.B. Wie leite ich rechtliche Schritte ein? Wie läuft ein Arbeitsgerichtsverfahren ab? Muss ich die Kosten für einen Rechtsstreit selber tragen?
Zusammenfassung der Urteilsbegründung des Landesarbeitsgericht Hamm zum Urteil vom 29.11.2012 (Az. 11 Sa 74/12) zur Vergütung der praktischen Tätigkeit
Pressemitteilung der PiA-Vertretung im VPP/BDP: Urteilsbegründung zum Prozess des Landesarbeitsgerichtes Hamm liegt vor: Landesarbeitsgericht verurteilt psychiatrische Klinik zur Bezahlung einer Vergütung der praktischen Tätigkeit und weißt auf den Unterschied zum Praktischen Jahr des Medizinstudiums hin.
Außerdem ist auf der VPP-PiA-Seite auch noch die Einschätzung von ver.di als Download verfügbar sowie weitere Informationen:

Zeit die Realität zu verändern!

Video

Wir freuen uns, heute unseren neuen PiA-Flashmob-Spot veröffentlichen zu können! Zum ersten Mal gezeigt wurde der Spot am 23. Deutschen Psychotherapeutentag in Kiel zu einer kleinen Vor-Premiere. Im Spot werden die diesjährigen Aktionen rund um den „Freeze-Flashmob“ aufgegriffen, die den Stillstand der Gesetzesreform zeigen. Der Aufruf an alle PiA, PsychotherapeutInnen und PolitikerInnen: ZEIT, DIE REALITÄT ZU VERÄNDERN!

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) fordern eine Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG): Seit Einführung des Gesetzes im Jahr 1999 herrscht Stillstand, der zu Ausbeutung und Unterbezahlung von PiA in deutschen Kliniken führt. Die angehenden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (allesamt Psychologen oder Pädagogen mit Hochschulabschluss) fordern eine Beendigung des Stillstands und haben in einem bundesweiten Freeze-Flashmob am 9.9.2013 um 19 Uhr mit über 1000 PiA darauf aufmerksam gemacht.

Wir fordern:

  • Angemessene Bezahlung der praktischen Tätigkeit
  • Masterniveau als Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung
  • Ausbildungsreform jetzt!

Schreibt uns, was ihr vom Video haltet (klicken auf „Kommentieren„)  und helft uns bei der Verbreitung des Spots: