Ergebnisse des Berliner Klinik-Rankings online!

Liebe Berliner und Brandenburger PiA,

auf www.piaforum.de/klinikvergleich findet Ihr die Ergebnisse der diesjährigens Klinik-Rankings. Es gibt klare Gewinner und auch klare Verlierer. Wir raten Euch dazu, die Kliniken/Einrichtungen auf deren Umfrage-Ergebnisse aufmerksam zu machen und damit zu versuchen Eure eigene Verhandlungsposition zu stärken. Informiert Euch gut, bevor ihr eine Stelle für die praktische Tätigkeit wählt.

Diskutiert die Ergebnisse hier: http://piaforum.de/2014/11/ergebnisse-des-berliner-klinik-rankings-online/

Wir möchten diese Ergebnisse in viele Kanäle bringen und brauchen dazu Eure Unterstützung. Wenn ihr mithelfen möchtet, meldet Euch per E-Mail an berlin@piaforum.de

Viele Grüße

Eurer Sprecher-Team des Berliner PiA-Forums: Hannah, Julia, Carolina, Mira & Manuel

Klinikvergleich: Umfrage zur praktischen Tätigkeit in Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Berliner PiA,

das Berliner PiA-Forum bittet, an einer Umfrage zur praktischen Tätigkeit teilzunehmen. Die Umfrage nimmt ca. 3 Minuten Zeit in Anspruch. Dabei ist es egal, ob Du bereits deine praktische Tätigkeit abgeschlossen hast oder gerade noch mittendrin bist. Daraus soll ein Berliner Klinik-Ranking gebastelt werden. Bis zum 06.08.2014 kann man an der Umfrage teilnehmen. Wenn Du in mehreren Einrichtungen oder Kliniken warst, kannst Du die Umfrage mehrmals durchführen. Du kannst auch Kliniken bzw. Einrichtungen aus Brandenburg oder anderen Bundesländern angeben.

Hier zur Umfrage: http://piaforum.de/klinikvergleich

Was Praktikanten verdienen…

Ein Projekt von jetzt.sueddeutsche.de erhebt aktuelle zu Praktikantenverhältnissen inkl. Verdienst und Tätigkeiten.

Postet dort, was ihr verdient und was ihr tut! (Die Informationen bleiben anonym.) – waspraktikantenverdienen.tumblr.com

Wie werden Praktikanten bezahlt? Was müssen sie dafür tun? Lernen sie dafür etwas während des Praktikums? Oder werden sie nur als billige Arbeitskräfte ausgebeutet? Wo macht man gute Praktika? Wo schlechte? Hier sammelt jetzt.de ANONYM Erfahrungen.

P.i.A. PsychotherapeutInnen in Ausbildung – Dumping mit Diplom: Widerstand am Uniklinikum

Dumping mit Diplom: Widerstand am Uniklinikum
Protest der Psychotherapeuten in Ausbildung
Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium und arbeiten am Uniklinikum für einen Stundenlohn zwischen 1,60 und 6,30 Euro. Dagegen demonstrierten die Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) gestern.
Tübingen. „Diplom, Promotion, Psychotherapeut 3,50 Euro Stundenlohn“ steht auf dem großen Schild, das um Raphael Nieblers Hals hängt. Er ist einer von rund 40 (angehenden) Psychotherapeuten, die gestern Mittag auf dem Schnarrenberg demonstrierten.
Weiter:

Spiegel-Artikel: Nach der Uni kommt die Not

Im Karrierie-Spiegel ist ein Artikel zur Situation der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) erschienen:

Hier zum Artikel

„Auf dem Weg in den Beruf gibt es für künftige Psychotherapeuten wenig zu verdienen, aber viel zu zahlen für die Ausbildung. Oft rackern sie jahrelang als Ein-Euro-Jobber. Die ersten Absolventen prozessieren: weil sie als billige Arbeitskräfte teure Therapeuten ersetzen. (…)“

Diskutiert mit, was Ihr vom Artikel haltet!

Mitstreiter an den Unikliniken in BaWü gesucht

Hallo Leute,

Hintergrund meines Aufrufes sind die Verhandlungen des Tarifvertrages für die Unikliniken in BaWü, also Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen. Wir in Tübingen haben es geschafft, dass der Personalrat eine bessere Bezahlung und einheitliche Regelung für PiAs in die Tarifverhandlungen einbringen will. So weit so gut, das Problem ist nur, dass ein Standort alleine nicht den Ausschlag gibt.

Ich suche DRINGEND PiAs an den Standorten Freiburg, Heidelberg und Ulm, die an den dortigen Unikliniken arbeiten. Bitte sprecht eure Personalräte an und macht sie auf das Problem aufmerksam. Wenn ihr Fragen habt kommentiert oder schreibt mir direkt. Ich komme auch gerne für einen Vortrag in eure Stadt.

Liebe Grüße Raphael – Kontaktiert uns unter kontakt@pia-im-streik.de

Berliner PiA-Forum zeigt Gesicht für mehr Krankenhauspersonal

Das Berliner PiA-Forum, die demokratisch legitimierte Vertretung der Berliner Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung ruft in einer Solidaritätserklärung dazu auf, Gesicht für mehr Krankenhauspersonal zu zeigen.

„Mehr Personal für gute Gesundheit – Personalmangel gefährdet Patientinnen und Patienten

Nur gemeinsam sind wir stark! – Aufruf zu Solidarität von PsychologInnen, PädagogInnen & PsychotherapeutInnen mit der Tarifbewegung für mehr Krankenhauspersonal und bessere Arbeitsbedingungen an der Charité Universitätsklinik

Wir PsychotherapeutInnen, PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA), sowie Studierende der Psychologie und Pädagogik wissen aus eigener Erfahrung, dass die aktuelle Personalpolitik von immer mehr Kliniken eine medizinisch-psychologisch sinnvolle und an professionellen Ansprüchen orientierte Versorgung unserer Patientinnen und Patienten erschwert, manchmal unmöglich macht und in Einzelfällen mittlerweile lebensgefährlich ist. (…)“

PiA auf dem Klageweg?

Am 10. Okt. 2013 fand die von ver.di organisierte Informations- und Diskussionsveranstaltung: Psychotherapeuten/-innen in Ausbildung (PiA) – Unterwegs auf dem Klageweg?! statt. Das Protokoll kann man hier als PDF herunterladen.

Neben Interessensvertretungen der Arbeitnehmer (Betriebsräte, BR, Personalräte, PR oder Mitarbeitervertretung, MAV) der Krankenhäuser Charité Universitätsmedizin Berlin, Pinel gGmbH, Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH, Schlosspark-Klinik-GmbH und Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Gerd Dielmann (bis 2012 Bereichsleiter Berufspolitik bei ver.di) Volker Gernhardt (stellv. BR-Vorsitzender Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH) waren folgende PiA-Organisationen vertreten:

  • Rat des Berliner PiA-Forums
  • PiA-Sprecherin der Psychotherapeutenkammer Berlin
  • zahlreiche PiA für gerechte Bedingungen!
  • sowie ca. 30 Berliner PiA

Unsere Kollegin Katharina Simons (ver.di PiA-AG Berlin) berichtete:

  • Charité, Vivantes & Pinel seien die Hauptausbildungsträger in Berlin. Eine vollständige Liste der ausbildenden Krankenhäuser sei durch das LaGeSo erstellt worden, sei dem PiA-Forum bisher jedoch noch nicht ausgehändigt worden. Der Protest zeige gute Erfolge.
  • Die konkrete politische Arbeit in den Betrieben werde jedoch durch folgende Hürden erschwert:
  • PiA sind nur höchstens 1-1,5 Jahre am Stück im Rahmen der Praktischen Tätigkeit in einer Klinik beschäftigt. Dies erschwere eine kontinuierliche innerbetriebliche Zusammenarbeit mit der Vertretung der Arbeitnehmer.
  • Häufig bestehe kein reguläres Angestelltenverhältnis, sodass die Beschäftigung von PiA nicht in den betrieblichen Strukturen abgebildet ist.
  • Es gibt keine klare gesetzliche Grundlage für Form und Inhalt der Praktischen Tätigkeit. Dies führe zu einer großen Diversität der Beschäftigungsverhältnisse auch innerhalb eines Betriebes.
  • PiA kennen sich mit den Vertretungsstrukturen der Arbeitnehmer bisher noch nicht gut aus, wie auch diese die PiA-Problematik bisher nicht immer kennen.
  • Sie berichtet daraufhin, dass es neben der ver.di PiA-AG Berlin eine PiA-Vertretung in der Berliner Psychotherapeutenkammer gebe, sowie das Berliner PiA-Forum, das Treffen der PiA-Sprecher der Institute. All diese Strukturen sind gut miteinander vernetzt und können die Interessensvertretung der PiA in den Kliniken unterstützen und die Kontinuität fördern.

WDR Westpol am Sonntag um 19:30h…

…gucken! (Information zur Sendung hier)
Es wird wohl einen etwa 5-min Beitrag zur Sit. der PiA geben. Heute gab es wohl eine thematische Wende: Durch die in dieser Form wohl ungewollte aber doch „freundliche Unterstützung“ eines Chefarztes wurde das Thema Arbeitsrecht und miserable Behandlung der PiA in den Vordergrund gerückt. So ist zu hoffen, dass das ganze nicht unter „Therpaie beim Praktikanten“ läuft sondern auf die wirkliche Problematik (Arbeit ohne Bezahlung und ohne Rechte) hinausläuft.

Ausbeutung: PiA berichten von Erfahrungen mit Kliniken

„ich bewerbe mich gerade auf PT1-Stellen in Bremen und hatte gestern ein höchst kurioses Vorstellungsgespräch in einer Klinik, die für etwas bessere Bezahlung bekannt ist – wo dann aber um die Vergütung gefeilscht wurde wie auf einem Basar.
Zunächst wurde mir angeboten, eine bessere Chance auf einen Praktikumsplatz zu haben, wenn ich bereit wäre, ohne Vergütung zu arbeiten. Als ich das ablehnte, wurde weiter nachgebohrt, ob ich unbezahlte Überstunden machen würde, denn dann wäre ich ja auch früher fertig…“

+++ Neues aus den Kliniken in Berlin und Brandenburg +++

-> Die Rehaklinik Bernau/Wandlitz hat – aus ökonomischen Gründen – Stationen geschlossen und PiA entlassen.
–> Im Humboldt-Klinikum Vivantes werden 850,- bezahlt für 26h/Woche, die auf 5 Tage verteilt werden müssen.
–> In der Schlosspark-Klinik gibt es 267,- für 40h/Woche.

Weitere Infos:
PiA-Treffen bei ver.di am 18.09.13 um 17 Uhr
Raum „Helene Weigel“
im 7. Stock des B-Flügels
Paula-Thiede-Ufer 10
10178 Berlin

Kommt zahlreich! Anmeldung und ver.di-Mitgliedschaft sind nicht erforderlich.

Mach mit! Sei solidarisch! Werde aktiv!
Ausbildungsreform jetzt!

http://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/
http://www.der-druck-muss-raus.de/
http://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden

Pressekonferenz am 7. August 2013 in Berlin – „PEPP nicht einführen“

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb-verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

An alle
Vertreter/innen von
Presse, Hörfunk und Fernsehen

Einladung zur Pressekonferenz am 7. August 2013 in Berlin –
„PEPP nicht einführen“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine Vielzahl von Kliniken, Fach- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Klinikleitungen, Chefärztinnen und Chefärzten sowie engagierte Einzelpersonen sprechen sich gegen das „Pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)“ aus. Trotz teils heftiger Kritik befindet es sich aufgrund ministerieller Ersatzvornahme gegenwärtig in einer Testphase, ab 2015 soll das System verpflichtend werden.

„Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den DRGs (Fallpauschalen) fordern wir die kommende Bundesregierung auf, das ‚Pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik‘ nicht einzuführen.“ Mit diesem Aufruf als gemeinsamer Nenner ungewöhnlich vielfältiger Akteure wird die fundierte Einzelkritik, die die jeweiligen Organisationen seit Beginn der Debatte vorgelegt haben, gebündelt. Eine Übersicht über die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner finden Sie auf www.weg-mit-pepp.de.

Die Initiative stellt sich am 7. August 2013 um 10 Uhr auf einer Pressekonferenz vor, zu der wir Sie herzlich einladen.

Als Sprecherinnen und Sprecher stehen Ihnen zu Verfügung:

• Dr. Ingrid Munk, Arbeitskreis der Chefärztinnen und Chefärzte der
Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern
in Deutschland (ACKPA)
• Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Paritätischer Gesamtverband
• Sylvia Bühler, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
• Dagmar Paternoga, Attac Deutschland
• Ruth Fricke, Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V.

Ort der Pressekonferenz:
ver.di-Haus, Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin, Sitzungsraum 1

Für Rückfragen:
Jan Jurczyk, ver.di-Pressesprecher, Tel: 030/6956-1013

Online-Initiative: Weg mit PEPP (Psychiatrie-Entgeltsystem)

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

bitte UNTERSTÜTZT die Online-Initiative gegen PEPP und leitet diese Mail dann an mögliche Unterstützer/innen weiter!

http://www.weg-mit-pepp.de/

Das neue Psychiatrie-Entgeltsystem PEPP zertrennt den Zusammenhang zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Es verfehlt damit das wichtigste versorgungspolitische Ziel, das der Gesetzgeber mit der Entwicklung eines neuen Systems vorgesehen hatte. Mit PEPP wird zum Jahresende 2016 die Personalbemessung in psychiatrischen Krankenhäusern (Psych-PV) abgeschafft, die bislang zum Wohl der Patient/innen eine Mindestausstattung mit Personal der verschiedenen Berufsgruppen vorschreibt.

Zusammen mit anderen Verbänden hat ver.di nun eine Online-Initiative gegen PEPP gestartet mit der Forderung an die neue Bundesregierung:

PEPP nicht einführen!
Initiative gegen das pauschalisierende Entgeltsystem
Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)

Erstunterzeichnende sind:
Frank Bsirske (Vorsitzender Ver.di),
Wulf Dietrich (1. Vorsitzender Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte),
Thomas Gebauer (Geschäftsführer Medico International),
Dagmar Paternoga (Attac Deutschland),
Rolf Rosenbrock (Vorsitzender Paritätischer Gesamtverband),
Renate Schernus (Soltauer Initiative für Sozialpolitik und Ethik)

Ab sofort kann die Forderung unter der oben genannten Internetadresse unterschrieben werden.

Mit herzlichen Grüßen
Niko Stumpfögger
Bereichsleiter Betriebs- und Branchenpolitik
http://www.der-druck-muss-raus.de/

Kölner PiA unterwegs zur Klage – Infoabend am 22.6.

Das Pianetz Rheinland prüft die Möglichkeit, eine nachträgliche Vergütung der PT I zu bekommen. Wir laden alle prinzipiell Klage-Interessierten oder noch Unsichere zu einem Infoabend ein. An diesem Abend werden PiA-Aktivisten und (nach Möglichkeit) Gewerkschafter sowie ein Fachanwalt sich bemühen, Eure Fragen zu beantworten. Danach kann jede/r Einzelne für sich entscheiden, ob er/sie sich einer Vergleichsverhandlung /Klage anschließen möchte oder nicht.

Am besten liest Du Dir die Dokumente vor dem Infoabend durch. Dann haben wir alle eine gute Grundlage, auf der wir Fragen stellen können. Die Zeit ist momentan günstig, da die Verhandlungen der PiA-Kollegin, die am Landesarbeitsgericht Hamm Recht bekommen hatte, erst voraussichtlich in ein- bis eineinhalb Jahren auf der nächsthöheren Instanz weitergehen werden.

Dennoch haben die Kliniken von dem Urteil und auch von der Berichterstattung in letzter Zeit (z.B. einer Live-Sendung bei DRadio Wissen) mitbekommen und wissen, dass es langsam brenzlig für sie wird. Der Zeitpunkt ist momentan also äußerst günstig, rechtliche Mittel anzudrohen bzw. zu ergreifen.

Der Infoabend findet statt
am 22. Juni 2013
um 18 Uhr
im Familienforum Südstadt
Arnold-von-Siegen-Str. 7
50678 Köln
Bitte klingelt an der Eingangstür, dann machen wir Euch auf. Es soll ja schließlich kein „Tag der offenen Tür werden“.

Bitte bestätige bis zum 15. Juni 2013 per Mail, ob Du kommen kannst. Sende uns auch bitte vorab Deine Fragen, damit wir den Abend gut strukturieren können.
pianetzrheinland@googlemail.com

Infos aus der Charité Eschenallee

„Hallo, wir, die PiAs der Charité Eschenallee hatten heute ein Gespräch mit unserer Klinikleitung Frau Heuser und dem Charité Personalrat. Besonders schön war, dass wir fast vollzählig + einige Praktikanten aufgetreten sind. Das Gespräch lief friedlich ab, Frau Heuser hat sich unserer Meinung, dass die Situation so nicht gut ist, angeschlossen und uns an den Vorstand, bzw. Institut und politische Ebenen verwiesen.
Insgesamt war es hilfreich für uns, zu sehen, wie sehr der Personalrat auf unserer Seite steht und offiziell von Frau Heuser an die obersten Positionen verwiedes wurden zu sein. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass sie unsere Forderungen bzw. Bemühungen zunächst versteht und akzeptiert.

Schön wäre es nun, wenn wir alle Häuser der Charité an einen Tisch bekommen (Mitt, KiJu und Psychosomatik). Gerne können sich die entsprechenden PiAs, die hier mitlesen, an mich zwecks Infoaustausch etc. wenden.“

(P.S.: Wer Interesse hat, bitte die Kontaktseite nutzen. Der Kontakt zu den Charité-PiA wird dann hergestellt.)

Artikel in Ärzte Zeitung: Auch im Psycho-PJ muss Leistung bezahlt werden

Ärzte Zeitung, 27.03.2013: Urteil – Auch im Psycho-PJ muss Leistung bezahlt werden

Überwiegt im Praktischen Jahr der Arbeitseinsatz für die Klinik den Ausbildungszweck, dann muss diese Arbeit auch bezahlt werden. So lautet ein Urteil, das aber noch nicht rechtskräftig ist.
Von Martin Wortmann

HAMM. Werden Psychotherapeuten für ihr Praktisches Ausbildungsjahr in einer Klinik nicht bezahlt, kann dies sittenwidrig sein.

Eine Vergütungspflicht besteht zumindest dann, wenn der angehende Psychotherapeut „in erheblichem Umfang eigenständige und für das Klinikum wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbracht hat“, für die sonst eine bezahlte Arbeitskraft hätte eingesetzt werden müssen, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm in einem jetzt schriftlich veröffentlichten Urteil.

Damit bekam eine angehende psychologische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin recht. Sie hatte sich mit ihrer Klinik ursprünglich darauf geeinigt, dass für das Praktische Jahr keine Vergütung zu zahlen ist.

Doch als sie feststellte, dass die Ausbildungsbestandteile ihres Praktikums viel zu kurz kamen und sie stattdessen als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt wurde, wollte sie dies auch honoriert haben.

Weiter zum Artikel

Urteilsbegründung zum Prozess des Landesarbeitsgerichtes Hamm liegt vor

Pressemitteilung der PiA-Vertretung im VPP/BDP:

Urteilsbegründung zum Prozess des Landesarbeitsgerichtes Hamm liegt vor: Landesarbeitsgericht verurteilt psychiatrische Klinik zur Bezahlung einer Vergütung der praktischen Tätigkeit und weißt auf den Unterschied zum Praktischen Jahr des Medizinstudiums hin.

Wie bereits berichtet hat das Landesarbeitsgericht Hamm hat mit dem Urteil vom 29.11.2012 (Az. 11 Sa 74/12) einer klagenden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Ausbildung aus NRW Recht gegeben und das Klinikum, in der sie die praktische Tätigkeit absolviert hatte, zu einer nachträglichen Vergütung von 12.000€ (1000€ pro Monat bei einer 3,5 bis 4 Tage-Woche) verurteilt.

Inzwischen ist die schriftliche Urteilsbegründung erfolgt. In dieser heißt es u. a.: „[…] dass die zwischen den Parteien getroffene Abrede über ein unentgeltliches Tätigwerden der Klägerin sich als sittenwidrig und rechtsunwirksam erweist, weil die Klägerin im praktischen Klinikjahr in erheblichem Umfang eigenständige und für das beklagte Klinikum wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbrachte hat, für die das Klinikum ansonsten bezahlte Arbeitskraft eines Psychotherapeuten oder Psychologen hätte einsetzen müssen.“

Weiter:

Pressemitteilung:
http://www.vpp-pia.de/doku/2013_03_07_PM_Gerichtsurteil.pdf

Urteilsbegründung:
http://www.bbpp.de/PiA/LAG-Hamm-Entgeltanspruch-PiA.htm

An alle, die jetzt mit dem Gedanken spielen, Klage einzureichen

PiA-Vertretung und Berufsverbände warten auf die schriftliche Urteilsbegründung aus Hamm und bemühen sich um juristische Expertise. Auch zu den Fragen: Können jetzt alle PiA Lohn für die Praktische Tätigkeit einklagen oder gibt es dabei auch Risiken? Welche Bedeutung haben die beiden Urteile? Sobald es Antworten und Neuigkeiten gibt, werden sie hier veröffentlicht. Fragen beantwortet die PiA-Vertretung NRW: pia.vertretung.nrw@googlemail.comwww.pia-vertretung-nrw.de