Wir rufen gemeinsam mit der PsyFaKo am 20.5. zum bundesweiten Protest auf!

Aufruf

  • Ausbildungsreform ganz oben auf die Agenda im neuen Koalitionsvertrag
  • Übergangsregelungen bis zur Ausbildungsreform
  • Angemessene Bezahlung der Praktischen Tätigkeit
  • Masterniveau als einheitliche Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung

In zahlreichen Städten sind schon Aktionen geplant:
Berlin _ Aufruf für Berlin _ Erlangen _ Witten _ Trier _ Regensburg _ Dresden _ Hamburg _ Bamberg _ Hamm _ Bielefeld _ Tübingen _ Gießen _ Heidelberg _ Münster _ Würzburg _ Greifswald Hier warten wir noch auf die konkreten Treffpunkte

Schließt Euch den Aktionen an! Stellt Euch auf den Marktplatz in Eurer Stadt, zieht Euch ein blaues T-Shirt an und schickt das Foto an berlin@piaforum.de

Sag uns alles über Deine Praktische Tätigkeit!

Liebe PiA, lieber PiA,

das PiA-Forum-Berlin will alles zu den Arbeits- und Lernbedingungen in Deiner Praktischen Tätigkeit wissen, egal wo Du in Deutschland wohnst! Wenn wir 500 Teilnehmende zusammenbekommen, kann diese Erhebung richtig viel aussagen und unsere Bemühungen um bessere Bedingungen anfeuern. Also bitte unterstütze uns und fülle jetzt unseren Fragebogen aus:

!_Studie zur Praktischen Tätigkeit auf sciencehero_!

sciencehero wird von einer solidarischen Psychologin betrieben, die für uns die Auswertung machen wird. Das Portal wird Dich um eine Anmeldung bitten.

Dein pia-im-streik-Team

 

Einladung zum 8. PiA-Politik-Treffen

Am 21.09.2015 ab 09:00 Uhr findet zum nunmehr achten mal das PiA-Politik-Treffen – unter dem Titel „Wie kann ein Approbationsstudium Psychotherapie gelingen?“ – statt. Auch dieses mal wird es wieder reichlich Gelegenheit geben für einen gemeinsamen Austausch und Diskussionen. Egal ob „alte Hasen“ oder „interessierte Neulinge“, hier ist jeder herzlich willkommen und gut aufgehoben, der Interesse für berufspolitische Themen mitbringt und/oder sich aktiv an der überverbandlichen Zusammmenarbeit auf PiA Ebene einbringen möchte.

Die Vorbereitungen der Zeitplanung und der Redner läuft noch und Ein Programm sowie ein genauer Zeitplan folgt in Kürze

Hier geht es zur Online-Anmeldung zum Treffen.

Hier geht es zum Facebook-Event.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bitte leiten Sie diese Einladung an berufspolitisch Interessierte und „PiA-Organisationen“ weiter.

Einladung zum 6. PiA-Politik-Treffen

Liebe PiA,

das Organisations-Team des PiA-Politik-Treffen lädt herzlich zum nächsten Treffen am 22.09.2014 in Berlin ein!

Beim Treffen sollen Mindestanforderungen der PiA an die Ausbildungsreform formuliert werden. Darüber hinaus gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wie beantwortet Ihr Modell unsere Forderungen?“ mit:

– Wolfgang Dube (ver.di),
– Peter Freytag (VPP im BDP),
– Barbara Lubisch (DPtV),
– Marc Wedjelek (BKJ)

Hier geht es zur Online-Anmeldung zum Treffen. (Spontan-Anmeldungen noch bis Sonntag, 21.9., 18 Uhr möglich!!!)

Hier gibt es die Einladung mit mehr Information zum Treffen und zur Reform.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

 

STOPP: PiA nicht vergessen!

Bei einer kleinen Aktion im Rahmen des Aktionsmonats Juni stellte die Protestgruppe PiA für gerechte Bedingungen! in Berlin reformrelevante Grundforderungen vor. Dazu wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 2. Fachtagung vor dem Eingang abgefangen und mit den PiA-Forderungen gebrieft. Diskutiere mit, was Du von den Forderungen hälst oder lade Sie dir als PDF herunter.

Leistungsgerechte Vergütung

Praktische Tätigkeit:Anna arbeitet in einer Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie mit öffentlichem Versorgungsauftrag für wenig Geld und zu ausbeuterischen Bedingungen. Sie leistet dort 1200 der 1800 Stunden der “Praktischen Tätigkeit” ab, die gesetzlich durch das PsychThG vorgeschrieben sind. In der Klinik leitet sie Gruppentherapien und führt Einzelgespräche mit PatientInnen, also normale psychotherapeutische Arbeit.

Die Praktische Tätigkeit muss angemessen vergütet werden! Wir fordern tarifliche Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag für Assistenzärzte. PiA müssen als eigenständige Berufsgruppe im Stellen- und Budgetplan der Kliniken existieren. Die Tätigkeiten eines PiA sind auch mit Blick auf die abgeschlossene akademische Ausbildung leistungsgerecht zu bezahlen! Ein Studium muss sich lohnen! Wir sind gegen eine Bezahlung der Praktischen Tätigkeit auf Mindestlohnniveau. Psychotherapie, auch die werdender Psychotherapeuten, ist keine Niedriglohntätigkeit! Kurz gesagt: Wir wollen auch einen Kittel, aber uns die Farbe selbst aussuchen!

Ambulante Behandlungsstunden:Nach den 1800 Stunden der Praktischen Tätigkeit muss Anna 600 Stunden ambulante Therapie leisten. Diese macht sie in der Ambulanz ihres Ausbildungsinstituts. Hierfür erhält sie im Schnitt nur 40 der etwa 80 €, die die Krankenkasse dafür zahlt. Die andere Hälfte behält das Ausbildungsinstitut für „Verwaltungskosten sowie Raummiete“ ein.

Wir fordern die Bezahlung der Therapiestunden abzüglich der tatsächlichen Kosten für Verwaltung und Raummiete. Diese können bei einer durch Dutzende PiA ausgelasteten Institutsambulanz realistisch betrachtet nicht bei 40 € pro Behandlungsstunde liegen. Der Großteil der Ausbildungsinstitute verdient beträchtlich Geld mit der Therapie durch PiA, ohne dass diese eine entsprechende Gegenleistung dafür erhalten.

Praktische Tätigkeit neu denken

Status klären: PiA sind PsychologInnen oder PädagogInnen mit akademischem Abschluss auf Diplom- oder Master-Niveau. Max wird in seiner Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie jedoch als Praktikant behandelt, ohne Vergütung, ohne Arbeitnehmerrechte und ohne klare Zuständigkeiten und Zuständige auf seiner Station.

Wir fordern eine (eingeschränkte) Behandlungsberechtigung ab Tag 1 unserer Ausbildung, denn dies entspricht unserer Arbeitsrealität. Ob der dazu befähigende Abschluss Master, Staatsexamen oder Approbation heißt, ist dann sekundär. Was wir aber wichtig finden: Die Schaffung und Eingruppierung einer Berufsgruppe PiA inklusive aller Arbeitsrechte und –pflichten und die Schaffung klarer Zuständigkeiten auf Station! Die Praktische Tätigkeit muss hierfür mit der theoretischen Ausbildung verzahnt sein. Plätze für die Praktische Tätigkeit müssen während der Ausbildung innerhalb von drei Monaten garantiert sein! Wir wollen die Einrichtungen frei wählen und uns nicht auf bestimmte sozialrechtliche oder stationäre Formen beschränken. Wir fordern sowohl von Kliniken als auch von Ausbildungsinstituten ein nachvollziehbares – der Arbeitsrealität entsprechendes – Konzept der Ausbildung und nicht der Ausbeutung.

Supervision gewährleisten:Gerade zu Beginn ihrer Ausbildung steht Anna mit der Verantwortung für ihre Station mit 30 Patientinnen und Patienten alleine da. In ihrer Klinik mangelt es an Zeit und Willen für ausreichende Supervision. Einheitliche Regelungen gibt es dazu nicht. Oft schieben die Ausbildungsinstitute die Verantwortung den Kliniken zu und umgekehrt. Anna hilft das wenig.

Wir fordern, dass sich die Supervision über die gesamte Ausbildung im Verhältnis 1:4 (d.h. 1 Supervisionsstunde auf 4 Einzel- bzw. Gruppentherapiestunden) erstreckt und ohne versteckte Zusatzkosten gewährleistet wird – denn sie ist Teil unserer Arbeit. Die Supervision kann nur durch approbierte PsychotherapeutInnen erfolgen, denn von ihnen wollen wir lernen. In Kliniken und Kooperationseinrichtungen für die Praktische Tätigkeit müssen dazu approbierte Kolleginnen und Kollegen in ausreichender Zahl tätig sein, um den Ausbildungscharakter zu gewährleisten.

Ausbildung in die öffentliche Hand

Max fragt sich manchmal, warum er überhaupt für seine Ausbildung 30.000 € privat zahlen muss und kaum verdient und seine Kollegin Sabine als Assistenzärztin vom Anfang an 3.800 € monatlich verdient. Dabei sind doch beide während ihrer Ausbildung im öffentlichen Gesundheitswesen tätig.

Die Qualifizierung im Beruf des Psychotherapeuten bzw. der Psychotherapeutin ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deren Kosten auch gesamtgesellschaftlich zu tragen sind. Dazu gehören Kosten für die Vermittlung von theoretischen Inhalten, für die Supervision und die Vergütung der praktischen Tätigkeit. Wir fordern unsere approbierten KollegInnen in Kliniken auf, nicht zu ruhen, bis alle Ihre PiA eine adäquate Vergütung bekommen. Die Ausbildungsinstitute fordern wir auf, ihre Rechnungen an die Gesellschaft und nicht an uns zu schicken! Lassen Sie uns die Selbstausbeutung innerhalb des Berufsstands beenden!

 

Wir sind keine Praktikanten!

Nachdem das letzte PiA-Politik-Treffen nach kontroverser Diskussion beschlossen hat, eine Stellungnahme zum Mindestlohngesetzentwurf zu verfassen, gab es jetzt eine indirekte Reaktion des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Auf die Frage der Abgeordneten Brigitte Pothmer (Grüne): „[…] beabsichtigt die Bundesregierung, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung vom geplanten gesetzlichen Mindestlohn auszunehmen?“ antworte das Ministerium wie folgt:

„Nach dem Entwurf der Bundesregierung gilt das Mindestlohngesetz für Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung haben daher ab dem 1. Januar 2015 einen Anspruch auf eine Vergütung nach dem Mindestlohngesetz, wenn sie in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt werden. Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf vor, dass Praktikantinnen und Praktikanten im Sinne des § 26 Berufsbildungsgesetz als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sinne des Mindestlohngesetzes gelten und damit einen Anspruch auf den Mindestlohn haben. Nach § 7 Psychotherapeutengesetz findet allerdings das Berufsbildungsgesetz auf die psychotherapeutische Ausbildung keine Anwendung. lm Übrigen stellt die Gesetzesbegründung klar, dass sog. Berufspraktika nicht vom Mindestlohn erfasst werden.“

Was genau heißt das für uns PiA? Wenn wir einen Arbeitsvertrag haben, dann bekommen wir Geld? Das wussten wir auch schon vorher!

Der Spiegel und andere Medien berichten heute von Frau Nahles, die keine Ausnahmen beim Mindestlohn möchte:

„Ich werde das Modell der ‚Generation Praktikum‘ beenden“, kündigte die Ministerin in der Zeitung an. Wer eine Ausbildung oder ein Studium absolviert hat, werde „nicht mehr monatelang für lau ausgenutzt werden“. (zum Spiegel-Artikel)

Damit stehen sich jetzt eine schwammige und uneindeutige Aussage des Ministerium und eine sehr deutliche Aussage der Ministerin gegenüber.

Liebe Frau Nahles, bekommen wir denn nun mindestens Mindestlohn als Psychotherapeuten in Ausbildung (obwohl uns als Psychologen/Pädagogen eigentlich ein viel höheres Tarifgehalt zu stünde) oder nicht?

Worum es aber vor allem geht: Wir sind keine Praktikanten! Auch wenn viele von uns unter Praktikantenverträgen in Krankenhäusern tätig sind, ist unsere Tätigkeit vergleichbar mit der „praktischen Tätigkeit“ der Ärzte in Weiterbildung (Assistenzärzte). Als Psychologen übernehmen wir in den Kliniken oft testpsychologische Diagnostik, neben therapeutischen Tätigkeiten unter Supervision. Gerade wird im Bundestag und in den Ausschüssen zum Thema Mindestlohn diskutiert! Lasst uns jetzt der Politik zeigen, dass wir Arbeitnehmer sind und mindestens Mindestlohn verdienen!

PiA-Politik-Treffen bezieht Stellung zur Mindestlohn-Debatte

TeilnehmerInnen des 5. PiA-Politik-Treffens haben eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf des „Tarifautonomiestärkungsgesetzes“ (Mindestlohngesetz) als offenen Brief an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Hier geht’s zur Stellungnahme.

Damit reiht sich das PiA-Politik-Treffen in die kontrovers geführten Diskussionen zum Thema Mindestlohn für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung im Rahmen der praktischen Tätigkeit ein. Während die Verbände VPP/BdP, DGVT und DGVT-AusbildungsAkademie sich für die Aufnahme der PiA in eine Mindestlohngesetzgebung aussprechen kritisiert die Deutsche PsychoterapeutenVereinigung (DPtV), dass in in den „Pressemeldungen nicht die Notwendigkeit einer Ausbildungsreform erwähnt [wird], obwohl dies Konsens“ sei. Laut DPtV stimme es „dass PiA keine richtigen Praktikanten sind, und für die Kliniken wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbringen“, der Verband sieht jedoch die Diskussion zu tarifrechtlichen Strukturen mit ver.di durch die Mindestlohndebatte konterkariert: „Beide Statements vermitteln den Eindruck, Psychotherapeuten in Ausbildung zukünftig im Niedriglohnsektor ansiedeln zu wollen.“ Das eigentliche Problem der nicht leistungsgerechten Vergütung eines akademischen Berufes sei nicht erwähnt worden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des PiA-Politik-Treffen haben sich nun nach einer internen Debatte positioniert und sprechen sich gegen die Ausklammerung von Auszubildenden mit bereits abgeschlossenem Studium aus dem Mindestlohn aus, „da dies zu einer Degradierung der praktischen Tätigkeit im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) hin zu einem Praktikum führen würde.“  

Neben einer umfassenden Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und angemessener tariflicher Entlohnung fordern die TeilnehmerInnen PiA-Politik-Treffens den Einbezug von PiA im aktuellen Gesetzentwurf in den Kreis der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Was das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dazu antwortet, bleibt abzuwarten.

5. PiA-Politik-Treffen am Montag, 24.3. – Pressemitteilung & Workshop-Programm

5. PiA-Politik-Treffen

Kampfbereitschaft junger Psychotherapeuten ungebrochen

Berlin, 20. März 2014. Mit dem 5. PiA-Politik-Treffen am 24. März 2014 in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin zeigt sich erneut die Kampfbereitschaft der Psychotherapeuten in Ausbildung, kurz PiA. Sie wollen nicht klaglos hinnehmen, dass immer noch keine eindeutigen Zugangsregelungen zum Beruf geschaffen wurden, die Null- bis Kaum-Honorierung ihrer Arbeit weiter anhält. Sie fordern, dass die Bundesregierung endlich die Reform der Ausbildung neu gesetzlich regelt. Das Masterniveau soll Zugangsvoraussetzung sein, geringere Abschlüsse werden als unzulänglich abgelehnt.

Rund 8.500 PiA befinden sich in den Kliniken in der Ausbildung. 1.800 Stunden sind dort während der Ausbildung zum Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten abzuleisten. Ihre Forderung nach angemessener Vergütung wurde bisher nur teilweise erfüllt, noch immer gibt es Kliniken, die den Diplom-Psychologen und –Pädagogen mit abgeschlossenem akademischem Hochschulabschluss eine Art Praktikantenentschädigung statt einem regulären, nachvollziehbaren und vor allem tariflich geregelten Entgelt zahlen. Die PiA erbringen in den Kliniken vollwertige Leistungen in der Patientenversorgung, verantwortlich und überwiegend selbständig.

Bei dem 5. PiA-Politik-Treffen diskutieren die zukünftigen Psychotherapeuten mit Vertreter/innen der Politik und der Gewerkschaft ver.di. Das Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, Ute Bertram (CDU) und Herbert Weisbrod-Frey von ver.di, werden gemeinsam mit den PiA die Für und Wider der Ausbildungsreform und des neuen Pauschalierenden Entgeltsystems in Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) diskutieren. Die Einführung der PEPP hat bereits in der Planungsphase zu erheblichen Widerständen fachübergreifend in den Kliniken geführt. Bei diesem Abrechnungssystem werden an Hand von einzelfallbezogenen Merkmalen Tagespauschalen gebildet, die mit zunehmender Dauer der Behandlung abgestaffelt werden (degressive Vergütung). Dadurch wird eine Verkürzung stationärer Behandlungen und Verschlechterung der Versorgung psychisch kranker Patienten befürchtet. Trotz der heftigen Kritik an diesem neuen Entgeltsystem wird es aber umgesetzt werden, so dass nun wichtig ist, auf die neuen Regelungen noch Einfluss zu nehmen. Bezogen auf die PiA muss deshalb auch in diesem Bereich darauf geachtet werden, dass für die PiA eine tarifliche Regelung aufgenommen wird.

„Wir werden auch weiterhin unsere Belange auf politischer Ebene einfordern“, betont das verbändeübergreifende Team der PiA. „Wir wollen gerecht bezahlt werden, wir fordern eindeutige Zugangsvoraussetzungen, und wir wollen ausreichende Mittel im System zur sachgerechten Versorgung unserer Patienten. Hierfür fordern wir eine zeitnahe Umsetzung.“

Die PiA freuen sich über Presse- und Medienvertreter/innen, die am 24. März 2014 ab 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr zum 5. PiA-Politik-Treffen in die KV kommen. Sie sind herzlich eingeladen!

Bundeskonferenz PiA nimmt Stellung zur Berufsbilddiskussion

Bundeskonferenz PiA nimmt Stellung zur Berufsbilddiskussion

Die Bundeskonferenz PiA hat mit Ihrem Schreiben vom 18.12.2014 [sic] Position zur aktuellen Diskussion zum Berufsbild von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bezogen. In dem Schreiben spricht sich die Bundeskonferenz für den Verfahrensbezug der Ausbildung, für die Beibehaltung der zwei Berufe zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit einheitlichen Zugangsvoraussetzungen aus. Falls es zu einer gemeinsamen Approbation komme, müsse der breite Zugang zur Ausbildung garantiert und der hohe fachliche Standard auf dem EQR-LEvel 7 (Masterniveau) in Studiengängen der Psychologie, Pädagogik und Medizin erhalten bleiben.

In der Auflistung der Kompetenzen von Psychotherapeuten ergänzen sie wichtige Punkte wie „die Fähigkeit, im Spannungsverhältnis zwischen Abhängigkeit und Autonomie bei der Therapie von Kindern, sowohl deren, als auch die Perspektive der Eltern einzunehmen“ oder das Arbeiten „mit einem sozial-ökologischen Gesundheitsmodell, das Gesundheit als Mittel ansieht, Patienten und Patientinnen zu befähigen, individuelles und gesellschaftliches Leben positiv zu gestalten“.

In Bezug auf die Reform der Ausbildung sehen sie das fachliche Niveau der bisherigen Ausbildung (Studium und postgraduale Ausbildung) als hoch an und halten es dennoch für wünschenswert, die Verteilung auf und die Gewichtung in den einzelnen Ausbildungsabschnitten zu überdenken.

Die vollständige Stellungnahme der Bundeskonferenz PiA erhalten Sie hier:
http://www.vpp-pia.de/m14/2014_x2.php
http://www.vpp-pia.de/doku/2014_05_02_Stellungnahme_der_Bundeskonferenz_PiA.pdf

Neue Termine

15.02.2014, 10 bis 17 Uhr: PiA-Tag Baden-Wüttemberg in Heidelberg (Psychologisches Institut der Universität Heidelberg)

PiA-Tag Baden-Wüttemberg am 15.2. in Heidelberg
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Die PiA-Vertretung im VPP lädt ein zum ‚ PiA-Tag Baden-Württemberg‘ am Samstag, den 15. Februar, von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, im Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Neben prominent besetzten Praxis-Workshops zur Schematherapie (Dr. Roediger, IFS-T Frankfurt) und zur Systemischen Therapie (Alexander Herr, Milton-Erickson-Institut Heidelberg) bietet der ‚ PiA-Tag Baden-Württemberg‘ auch aktuelle Infos zu berufspolitischen Entwicklungen (z.B. zur anstehenden Reform des Psychotherapeutengesetzes). Das alles gibt’s für VPP-Mitglieder zum Nulltarif – inkl. Catering und Rundum-Versorgung in den Kaffee-Pausen.

Melde Dich am besten gleich an per Email an freytag@app-koeln.de oder per angehängtem Anmeldeformular an „Peter Freytag, Wiersbergstraße 33, 51103 Köln“.

Viele Grüße von Deiner PiA-Vertretung im VPP

Peter Freytag, Robin Siegel, Martina Reimitz

http://www.vpp-pia.de/doku/2014_01_21_PiATag2014.pdf

http://www.vpp-pia.de/m13/2013_x8.php

 

20.02.2014, 17 Uhr: PiA-Treffen bei ver.di Berlin (Köpenicker Straße 30 10179 Berlin, Raum 6.04)

Vorschlag für die Tagesordnung:

– Bericht vom Runden Tisch
– Definition und Umsetzung von inhaltlichen Qualitätskriterien der Praktischen Tätigkeit
– Wie nutzen wir die Handlungshilfen?
– neue Regeln des LAGeSo – zusätzliche Verknappung von Plätzen für die Praktische Tätigkeit?

Alle Berliner PiA sind herzlich eingeladen!

 

14.03.2014, 9 bis 16 Uhr: ver.di PiA AG meets ver.di Fachkommission PP/KJP (Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin)
Liebe Kollegin, lieber Kollege,hiermit laden wir Dich zu unserem gemeinsamen Treffen der
FK PP/KJP und der ver.di PiA-AG ganz herzlich ein.

Freitag, den 14. März 2014, 09.00 – 16.00 Uhr
In der ver.di Bundesverwaltung
Raum: 7.A. Boell-Seghers
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Einen Vorschlag für die Tagesordnung findest Du im Anhang.
Einen Anreisehinweis haben wir beigefügt. Die Reisekosten
werden nach den ver.di-Reisekostenregelungen erstattet.
Wir bitten um Rückmeldung über Deine Teilnahme / Nicht-Teilnahme bis zum 17.02.2014. Falls eine Anreise am Samstag erforderlich ist, bitten wir um Mitteilung an Sandra Koziar (sandra.koziar@verdi.de Tel. 030/6956-1852), damit die Zimmerreservie-rung vorgenommen werden kann.
Die Übernachtung erfolgt im nahegelegenen InterCity-Hotel.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Melanie Wehrheim

Vorschlag für die Tagesordnung
1. Begrüßung/Vorstellung
2. Gemeinsame Sichtung der Positionen/Veröffentlichungen
3. Inhaltliche Verständigung zur Überarbeitung der Eckpunkte
4. Arbeitsgruppen: Aktualisierung der Eckpunkte
5. Vorstellung der Arbeitsgruppenergebnisse
6. Bildung eines redaktionellen Teams zur Fertigstellung der Broschüre
7. Verschiedenes

24.03.2014, 9 bis 17.30 Uhr: 5. PiA-Politik-Trefffen (Masurenallee 6A, 14057 Berlin)
Gerne können Sie sich jetzt schon per E-Mail anmelden: info@piapolitik.de.Bitte geben Sie dabei ihr Bundesland und eventuelle Verbände bzw. Organisationen an.
Die Teilnahme ist kostenfrei.Info: http://www.piapolitik.de/

Datum: 24.03.2014 // Zeit: voraussichtlich 09:00 – 17:30 Uhr

Ort:
Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Masurenallee 6A
14057 Berlin

Anfahrt:
S-Bahn: S 41, S 42, S 46 (Messe Nord/ICC)
U-Bahn: U 2 (Kaiserdamm)
Bus: M 49, 104, 218, 349 (Haus des Rundfunks)

DPtV: Reform der Psychotherapieausbildung – Dokumentation des Ideenwettbewerbs

DPtV: Reform der Psychotherapieausbildung – Dokumentation des Ideenwettbewerbs

„Wie könnte eine Weiterbildung in Psychotherapie nach einem Direktstudium aussehen?“

Im Rahmen der Diskussion um die Reform des Psychotherapeutengesetzes taucht immer wieder die wichtige Frage auf, wie könnte – falls es ein Direktstudium Psychotherapie geben sollte – die Weiterbildung möglicherweise aussehen und wie könnte sie realisiert werden. Dabei geht es sowohl um Fragen der inhaltlichen Ausgestaltung als auch um strukturelle Überlegungen sowie um die Finanzierung zukünftiger Weiterbildungsstätten.
Um gemeinsam über diese Fragen zu diskutieren haben die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), der Deutsche Fachverband für Verhaltenstherapie (DVT) und der Verbund der universitären Ausbildungsgänge für Psychotherapie (<unith>) zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Weiter:
http://piaportal.de/news2+M559d505b2cf.0.html

DPtV-Modell einer gestuften ambulanten psychotherapeutischen Versorgung

In den Koalitionsvereinbarungen wird zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung u.a. die Absicht formuliert, die Wartezeiten zu reduzieren, zeitnahe Angebote für Kurzzeittherapie zu eröffnen, die Gruppenpsychotherapie zu fördern und die Psychotherapierichtlinie zu überarbeiten.

Wir begrüßen das Vorhaben, die ambulante psychotherapeutische Versorgung zu verbessern. In zahlreichen Gesprächsrunden, auch mit kooperierenden Verbänden, haben wir ein Modell der gestuften Versorgung entwickelt, das viele der genannten Aspekte berücksichtigt. Dabei soll die Richtlinienpsychotherapie um verschiedene Behandlungsmodule ergänzt werden, so dass flexiblere Behandlungsabläufe möglich werden: Mit einer Sprechstunde wird ein niedrigschwelliger Zugang zum Psychotherapeuten/in angeboten, eine frühzeitige diagnostische Abklärung soll die Indikationsstellung verbessern, und die Akutversorgung stellt ein Angebot für kurzfristig zu versorgende Patienten bereit. Auch die Rückfallprophylaxe sowie die langfristige Versorgung chronisch kranker Patienten sind berücksichtigt.

Weiter:
http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?id=50&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1776&tx_ttnews[backPid]=3

VPP/BDP: Kommentar zum Koalitionsvertrag

Die wichtigsten Inhalte des Koalitionsvertrages aus psychotherapeutischer Perspektive

Seit dem 27. November 2013 liegt der Koalitionsvertrag nach den Verhandlungen der SPD und CDU/CSU-Fraktionen des Bundestages vor. Vorbehaltlich der Zustimmung der SPD-Basis wurde hier das Programm für die kommende Legislaturperiode beschrieben. Hierbei wurden auch einige sehr wichtige Veränderungen für Psychotherapeuten benannt.

Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes

Zunächst zu den positiven Ergebnissen: Laut dem Koalitionsvertrag soll eine Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes samt der Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung in der kommenden Legislaturperiode durchgeführt werden. Dies war seit langem eine Kernforderung des VPP im BDP und der PiA-Vertretung im VPP/BDP. Beachtenswert ist dabei, dass keine Festlegung auf die Umsetzung der Reform stattfand. Insofern heißt es für den Verband jetzt, die Reform so zu begleiten, dass sich eine tatsächliche Verbesserung der Ausbildungsbedingungen ergibt.

http://vpp.org/meldungen/13/131203_koalition.html

Auszug aus dem Koalitionsvertrag

Auszug aus dem Koalitionsvertrag:
„Wir wollen in der psychotherapeutischen Versorgung Wartezeiten reduzieren und mehr Betroffenen ein zeitnahes Angebot für eine Kurzzeittherapie eröffnen. Hierzu werden wir das Antrags- und Gutachterverfahren entbürokratisieren, die Gruppentherapie fördern und den Gemeinsamen Bundesausschuss beauftragen, in einer gesetzlich definierten Frist die Psychotherapierichtlinie zu überarbeiten. Die bestehenden Befugnisbeschränkungen für Psychotherapeuten werden wir überprüfen.“ (S. 75)

Und hier noch mal der Satz zum PsychThG:
„Wir werden das Psychotherapeutengesetz samt den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung überarbeiten.“ (S. 82)

Der gesamte Koalitionsvertrag:
http://www.tagesschau.de/inland/koalitionsvertrag152.pdf

Protokoll des 4. PiA-Politik-Treffens

Die Protokolle des letzten PiA-Politik-Treffens in Berlin sind online und können hier abgerufen werden. Interessant für uns PiA ist dabei vor allem die Resolution an unsere Ausbildungsinstitute zur Qualitätssicherung und eine sehr praktische Tabelle zur Arbeitsdokumentation während der Praktischen Tätigkeit. Damit kannst Dur dir errechnen, was Du eigentlich in der praktischen Tätigkeit mindestens verdienen müsstet.

  • Gibt es an deinem Ausbildungsinstitut bereits ein System zur Qualitätssicherung? Wenn nicht, dann schicke Deiner Institutsleitung doch mal die Resolution!
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Dokumentiere alle Deine Leistungen während der praktischen Tätigkeit

Pressemitteilung #2 PiA-Politik-Treffen am 23.09.2013

Reform der Psychotherapie-Ausbildung

Psychotherapeuten in Ausbildung („PiA“) reden mit:
Reform der Psychotherapie-Ausbildung

Pressemitteilung als PDF herunterladen

Berlin, 23.09.2013. Über 50 Psychotherapeuten in Ausbildung und Aktive in der Berufspolitik trafen sich beim verbändeübergreifenden PiA-Politik-Treffen. Diskutiert wurde mit Ministerialrat Ralf Suhr vom Bundesministerium für Gesundheit und Dr. Johannes Klein-Heßling von der Bundespsychotherapeutenkammer zum Wann und Wie der Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG). Schon im Vorfeld versammelten sich über 1.000 junge Psychologen und Pädagogen zu einem bundesweiten „Freeze-Flashmob“ in 13 Städten, bei dem sie auf den „Stillstand seit 1999“ aufmerksam machten.

Worum geht es? Im Jahr 1999 wurde das Psychotherapeutengesetz in Kraft gesetzt, das u.a. die Ausbildungsverordnungen von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten beinhaltet. Nach der Bologna-Reform ist unklar, welcher Abschluss zum Zugang zur Psychotherapeutenausbildung berechtigt. Die Forderung der PiA: Zur Ausübung des eigenständigen Heilberufes und für den Erhalt der hohen Qualität muss das Master-Niveau die Grundlage bilden. Völlig ungeregelt ist auch die Vergütung der 1.800 Stunden der praktischen Tätigkeit an den Kliniken während der Ausbildung, die derzeit von Null bis wenige hundert Euro im Monat beträgt.

Besonders angesichts der stetig steigenden Zahlen psychisch kranker Menschen und dem dringenden Bedarf an gut ausgebildeten Psychotherapeuten sei es völlig unverständlich, dass die Politik noch immer nicht zu eindeutigen und klaren Regelungen für die Ausbildung und die Vergütung gekommen ist, betonen die PiA-Politik-Akteure.

Der zuständige Ministerialrat Ralf Suhr aus dem Bundesministerium für Gesundheit bezog sich auf das von Dr. Klein-Heßling der Bundespsychotherapeutenkammer eingebrachte „föderale Chaos“: „Ohne die Länder geht gar nichts“, so Suhr. Bezüglich der Rolle des Gesundheitsministeriums nennt er den „Referenten-Entwurf“. Dabei sollen Länder, Verbände, Ärzteschaft und Deutsche Krankenausgesellschaft einbezogen werden. Herr Suhr ermutigt dabei die angehenden Psychotherapeuten zum Entwurf Stellung zu nehmen: „Wir werden mit Sicherheit auch Kontakt zu den PiA suchen“. Die Bundespsychotherapeutenkammer verschließe sich nicht generell einer Direktausbildung, es gebe aber derzeit keine empirische Basis, so Dr. Klein-Heßling: „Große Teile der Ausbildung können nur gemeinsam mit der Ärzteschaft organisiert werden“.

Kerstin Sude von der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) fordert von der Gesetzgebung die Reform auch mit Blick auf Angestellte: “Nicht nur, dass PiA bislang kein angemessenes Entgelt während ihrer Klinikzeit erhalten. Lange nicht alle Absolventen werden später in der ambulanten Praxis tätig sein. Mit der Reform sollten folgerichtig auch die Grundsteine für eine formale und leistungsbezogene Gleichstellung der Klinik-Heilberufe gelegt werden.”

Ariadne Sartorius vom Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) stellt bezüglich der Versorgung von psychisch kranken Kindern- und Jugendlichen klar „Der Zugang für Pädagogen zur Ausbildung muss gewährleistet sein – wir decken 85% der Versorgung in diesem Bereich ab“. Herr Dr. Klein-Heßling (BPtK), erläutert die Haltung der Kammer gegenüber dem Ministeriumsvertreter.

Ricarda Müller von der deutschen Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Verantwortung der Ausbildungsinstitute: „Qualität und Kosten müssen transparent und überprüfbar gestaltet werden“.

Einig sind sich auch Peter Freytag (VPP/BDP) und Ariane Heeper (DGPT): „Die dringend erforderliche Novellierung des Psychotherapeutengesetzeses muss eine Verbesserung der prekären Ausbildungssituation nach sich ziehen, das ist unser gemeinsames Ziel und dabei wollen wir aktiv mitwirken“. Katharina Simons von PiA für gerechte Bedingungen: ergänzt: „Es kann nicht sein, dass immer mehr PiA in den Krankenhäusern ausgebeutet werden, nur weil die Reform so lange dauert, wir brauchen eine Übergangslösung“.

Neben vielen Berufs- und Fachverbänden fordert auch ver.di seit Jahren eine Reform. Die PiA-Politiker machen dabei eine Chance für die Verbesserung der Versorgung von psychisch Kranken deutlich.

Online-Untersützung für das PiA-Politik-Treffen

Wir freuen uns 128 Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Online-Kampagne. Damit haben wir am Tag des 4. PiA-Politik-Treffens gleichzeitig über 76.000 Personen erreicht und auf unsere Situation aufmerksam gemacht. Wir bedanken uns v.a. bei Marina Weisband für Ihre Unterstützung (siehe Tweet unten).

#Psychotherapie: Ich möchte eine Ausbildungsreform für PsychotherapeutInnen und unterstütze das #PiAPolitik-Treffen http://t.co/CpIm8t5zej

— Marina Weisband (@Afelia) September 23, 2013

 

Heute Bundestagswahl – morgen PiA-Politik-Treffen

Die Reform des PsychThG soll in Koalitionsverhandlungen berücksichtigt und in der kommenden Legislaturperiode umgesetzt werden! Denn nur eine gesetzliche Änderung, kann langfristig die Ausbeutung von angehenden PsychotherapeutInnen verhindern. Alle bisherigen Erfolge (geringfügige Erhöhungen der Vergütung in den Kliniken) sind willkürliche Entscheidungen und können jederzeit wieder zurück genommen werden. Außerdem haben viele Kliniken auf unseren Protest gar nicht reagiert und wir sind von einer angemessenen Bezahlung unserer Leistung während der praktischen Tätigkeit meilenweit entfernt.

Deshalb der Aufruf an alle: Beteiligt euch an der Wahl! Macht von euerm Wahlrecht Gebrauch und wählt die Partei, die am wahrscheinlichsten die Reformvorschläge umsetzen wird. Schwarz-Gelb hat es in der zu Ende gehenden Legislaturperiode versäumt. Wir hörten Versprechungen (die Bund-Länder-Arbeitsgruppe kümmert sich drum), aber dabei blieb es auch. SPD und Grüne zeigten in den vergangen Jahren Initiative. Aber würden sie die Reform umsetzen, wenn sie an die Macht kämen? Als Oppositionsparteien haben sie nur wenig Einfluss auf Gesetzesvorhaben, wie wir bisher erleben konnten.

Wir haben im Vorfeld der Wahl einige Abgeordnete auf die notwendige Reform aufmerksam gemacht. Hier können die Antworten nachgelesen werden:

http://psychotherapeutenwiki.de/Berufspolitik/Antworten_von_Abgeordneten/

Morgen findet das 4. PiA-Politik-Treffen in Berlin statt: http://piapolitik.de/
Es gibt 50 Anmeldungen, Gäste sind Vertreter der Bundespsychotherapeutenkammer und des Bundesgesundheitsministeriums. Im Programm stehen Vorträge, Diskussionen und Workshops. Wer nicht teilnehmen kann, sich aber trotzdem engagieren will, kann das Treffen über seine Facebook- oder Twitter-Stimme unterstützen:

http://thndr.it/1fNquKd